Fußball

Was der TuS Germania Lohauserholz in der nächsten Saison plant

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Frederic Ebel wechselt von Rhynerns Reserve zum TuS Germania Lohauserholz.

Die vergangene Saison in der Fußball-Bezirksliga war für den TuS Germania Lohauserholz eine eher unspektakuläre. Das Team hatte in der Fußball-Bezirksliga weder mit Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Das Trainerduo Torsten Skerra/Jörg Fiebig nutzte die Situation entsprechend aus.

Hamm – Es war eine leicht positive Bilanz, die der TuS Germania Lohauserholz in der vergangenen Spielzeit eingefahren hatte. 14 Siegen standen zwölf Niederlagen gegenüber. Hinzu kamen sechs Unentschieden, so dass die Mannschaft aus dem Hammer Westen am Ende auf Rang sieben in den Zielhafen einfuhr. „Wir waren zwar irgendwo im Niemandsland der Tabelle“, sagt Skerra. „Aber dadurch, dass wir früh gesichert waren, konnten wir den jungen Spielern viel Einsatzzeiten geben, so dass die sich schon gut einfinden konnten. Ich denke, dadurch sind wir mit unseren Nachwuchsleuten auf einem guten Weg.“

Durststrecke nach der Winterpause

Dennoch ärgert sich der Coach ein wenig darüber, dass die Mannschaft nach der Winterpause eine kleine Durststrecke überwinden musste und einige Punkte unnötig liegen gelassen hatte. „Da haben wir ein bisschen den Anschluss nach oben verloren“, meint Skerra, der letztlich aber auch erkennen musste, dass die sechs vor dem TuS platzierten Teams leistungsmäßig stärker waren als die Germanen. Zumal das Team aus Lohauserholz gegen die sechs Spitzenmannschaften lediglich fünf Zähler eingefahren hatte. „Das war schon ein kleiner Abstand zu diesen Team“, gibt der Coach zu, der dieses kurzzeitige Leistungstief an der fehlenden Konstanz seiner Schützlinge festmacht.

So hatten sich die im vergangenen Sommer aus der A-Jugend hochgekommenen Gianluca Di Vinti und Luca-Fabien Carow auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft und waren nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Doch aufgrund ihres jungen Alters spielten sie nicht immer auf dem gleich hohen Level. „Es war klar, dass sie auch mal ein Tief hatten und eine Pause brauchten“, zeigt Skerra Verständnis.

Kader wird breiter aufgestellt

Daher haben die Verantwortlichen aus Lohauserholz die Mannschaft für die kommende Saison etwas breiter aufgestellt, um mehr Alternativen in der Hinterhand zu haben und um gleichzeitig den Konkurrenzkampf zu erhöhen. Mit Stammkeeper Marcel Klemmer, der zum Landesliga-Aufsteiger IG Bönen wechselt (Skerra: „Dieser Abgang wiegt schwer.“) , Andreas Betke, der aus privaten und beruflichen Gründen aufhört, und Serkan Adas, den es zu Eintracht Werne zieht, haben die Germanen drei Abgänge zu verzeichnen. Dem gegenüber stehen allerdings gleich neun Neuzugänge. Niklas Sell kommt vom TuS Uentrop und soll mit Alexey Lips um den Posten zwischen den Pfosten kämpfen. Zudem hat sich Lohauserholz mit Ferderic Ebel (Westfalia Rhynern II), Salih Kanus (BV 09 Hamm), Tobias Breiling (TuS Uentrop), Justin Faust (SG Bockum-Hövel) sowie den vier Eigengewächsen aus der A-Jugend, Timo Herkt, Aaron Mujkanovic, Umut Efe und Kevin Chhen verstärkt. „Das sind alles junge Leute. Wir setzen also unseren weg fort“, sagt Skerra und hofft, mit diesem Kader einen kleinen Schritt nach vorne zu machen. Er will nicht gleich in der Spitzengruppe der Bezirksliga mitmischen, aber einen oder zwei Plätze soll es schon nach oben gehen. „Wir machen das peu a peu. Und wenn das Team zusammenbleibt, kann man dann in ein, zwei Jahren auch mal unter die ersten drei kommen“, sagt der Coach.

Hinzu kommt, dass sich das Zusammenspiel zwischen den beiden Trainern Skerra und Fiebig im Laufe der Saison verbessert und sich mittlerweile gut eingependelt hat. So seien, so verrät Skerra, die Aufgaben mittlerweile besser aufgeteilt. Während sich der eine Übungsleiter eher um die Spielvorbereitung kümmern würde, würde der andere das Coaching während der Partie übernehmen. „Das hat in der Rückserie schon viel besser geklappt. Und wird in der neuen Saison noch besser funktionieren“, stellt ein zuversichtlicher Skerra klar.

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