Germania Herringen

Rollhockey: European League "ist pure Freude"

HERRINGEN - Die neue Rollhockey-Saison steht bevor. Wie der SK Germania Herringen nach den beiden Meistertiteln und dem Pokalsieg aufgestellt ist, wie er mit der Rolle des Gejagten umgeht und wie sehr er sich auf die Herausforderung European League freut, verriet der Vorsitzende Michael Brandt in einem Gespräch mit Patrick Droste und Frank Heidenreich.

Herr Brandt, der SK Germania scheint derzeit der Nabel des deutschen Rollhockey-Sports zu sein. Die Herringer haben dieses Jahr das Double geholt und stellen den Kern der Nationalmannschaft. Da müssen Sie als Vorsitzender doch vor Stolz fast platzen, oder?

Brandt: Für uns ist das die Bestätigung, dass wir vor einigen Jahren vieles richtig gemacht haben. Wir haben damals komplett auf die Jugend gesetzt. Natürlich hatten wir auch Glück, dass die Jungs das nötige Talent hatten, um bis in die Seniorenklasse zu kommen. Aber das war damals die einzige Möglichkeit, die wir hatten. Und die haben wir optimal genutzt. Als ich 1994 den Vereinsvorsitz übernommen habe, haben wir uns mit der ersten Mannschaft freiwillig aus der Bundesliga zurückgezogen und haben allen Spielern gesagt, ihr seid jetzt Nachwuchstrainer. Norbert Hages hat sich dann um die Jugend gekümmert. Tja, und herausgekommen ist die Truppe, die jetzt so dominierend ist.

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Freuen Sie sich auf die European League? Oder haben Sie eher Sorge wegen der hohen finanziellen Belastung für den Verein?

Brandt: Die zweite Saison, in der wir jetzt in der Königsklasse antreten, ist pure Freude. Nachdem wir ein Jahr lang Erfahrungen gesammelt haben, sehen wir das insgesamt etwas lockerer. Daher freuen wir uns vom Vorstand genauso wie die Mannschaft auf die sechs Spiele. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass die Geschichte ein finanzielles Risiko birgt. Zwar hat es schon Gespräche mit der Stadt Hamm gegeben, in denen uns signalisiert wurde, dass man uns erneut unterstützen würde, weil wir die Stadt international repräsentieren. Trotzdem wollen wir die Kosten im Rahmen halten.

Das komplette Interview lesen Sie am Dienstag im Westfälischen Anzeiger.

Rubriklistenbild: © Â© Andreas Rother / Digitalfoto

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