Rollhockey

SK Germania Herringen: Die Meisterfrage bleibt erst einmal offen

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Ob der SK Germania Herringen den fünften Meistertitel bejubeln darf, ist noch offen.

Die Rollhockey-Kommission des Deutschen Rollsport- und Inlinebundes hat auf das Problem mit dem Coronavirus reagiert und die Bundesliga-Saison zwei Runden vor dem Ende der Hinrunde zunächst einmal bis zum 30. April unterbrochen.

Hamm - Ob die beiden letzten Spieltage danach nachgeholt werden können, steht ebenso in den Sternen wie die Beantwortung der Frage, ob der aktuelle Tabellenführer SK Germania Herringen in diesem Jahr nach 2013, 2014, 2818 und 2019 weiter von der fünften Deutschen Meisterschaft träumen darf. Gleiches gilt übrigens auch für den Pokal. In diesem Wettbewerb wäre die Mannschaft von Trainer Christian Zarod am 29. März im Heimspiel auf die ERG Iserlohn getroffen.

„Wir müssen jetzt abwarten, was passiert“, meinte SKG-Vorsitzender Michael Brandt, der noch einen Tag zuvor vom Verband darüber informiert wurde, dass die letzten beiden Spiele der Herringer vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen werden sollten. 

Da die Germanen am Samstag eigentlich das Euro-League-Spiel in Barcelona bestreiten sollten, das bereits vor einer Woche abgesagt wurde, sollte die Bundesliga-Begegnung beim TuS Düsseldorf-Nord am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Landeshauptstadt stattfinden. Einen Tag später wäre es um 15.30 Uhr in der Glückauf-Halle zum Finale der Rückrunde gegen ERG Iserlohn gekommen.

Entscheidung wohl erst im Mai

„Der Verband wollte ursprünglich damit erreichen, dass es nach einer Hin- und Rückrunde ein sportliches Ergebnis gegeben hätte, wodurch Meisterschaft und Abstiegsfrage sowie die Vergabe der Plätze für die internationalen Wettbewerbe hätten geklärt werden können“, sagte Brandt. Als möglicher Meister hätte demnach nach der 1:4-Niederlage der Iserlohner am Donnerstagabend im Nachholspiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord der SK Germania Herringen bereits festgestanden, weil er selbst im Falle zweier Pleiten in den beiden ausstehenden Spielen nicht mehr von Platz eins zu verdrängen gewesen wäre. Mit 38 Punkten führt die Mannschaft von Trainer Christian Zarod derzeit die Tabelle souverän vor den Düsseldorfern an, die sechs Zähler weniger aufweisen.

Ob die Herringer am Ende wirklich den fünften deutschen Meistertitel feiern können, wird sich jetzt wohl erst im Mai entscheiden. Laut Brandt ist in dieser Hinsicht jetzt alles offen.

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