SKG-Kapitän Karschau: "Wollen in Geschichtsbücher"

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Lucas Karschau, 21 Jahre alter Kapitän des Double-Siegers SK Germania Herringen, will mit seinem Team die beiden Titel verteidigen und in der European League erstmals punkten.

HAMM - Mit dem Heimspiel am Samstag gegen TuS Düsseldorf-Nord (18 Uhr) startet Double-Sieger SK Germania Herringen in die neue Saison der Rollhockey-Bundesliga. Mit welchen Zielen die Mannschaft von Trainer Hans-Werner „Alfredo“ Meier, der die Nachfolge von Erfolgscoach Detlef Schulz angetreten hat, in die Spielzeit geht, verriet Kapitän Lucas Karschau in einem Interview mit Patrick Droste.

Herr Karschau, Ihr neuer Trainer hat in der Vorbereitung einiges anders gemacht. Wie war es?

Karschau: Bis jetzt ganz gut. Anders als früher haben wir ja jetzt dreimal pro Woche trainiert. Montags waren wir laufen, dienstags und donnerstags haben wir mit den Rollschuhen unter den Füßen gearbeitet. Bedingt durch die Europameisterschaft, an der ja vier von uns teilgenommen haben, war die Vorbereitung zwar recht kurz und dadurch intensiv, aber ich denke, wir haben das alle gut verpackt.

Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach?

Karschau: Es ist natürlich etwas anderes, einen Trainer von außen zu haben. Einige von uns kennen ihn von früher aus den U-Nationalmannschaften, und er kennt uns auch. Aber er macht eben einiges anders. Es ist ernster geworden, obwohl wir immer noch viel Spaß haben. Es ist professioneller und strukturierter. Was aber auch kein Wunder ist, weil er weitaus mehr Erfahrung und dadurch ein größeres Spektrum an Wissen hat als vorher Detlef Schulz.

Wird die Mannschaft nun anders spielen?

Karschau: Wir versuchen auf jeden Fall, sein neues System umzusetzen. Wobei das nicht so einfach ist, wenn man etwas ablegen muss, das man jahrelang gemacht hat. Früher sind wir an der Mittellinie entlang gelaufen, haben da einen Block gebildet und haben dann beim Ballgewinn unsere Schnelligkeit in die Waagschale geworfen. Jetzt sollen wir die ganze Breite des Platzes ausnutzen, auch mal hinter dem Tor herlaufen und das Spiel groß machen.

Die Taktik ist eine andere, die Ziele werden aber die gleichen sein, oder?

Karschau: Richtig. Wir wollen das Double verteidigen und in der European League punkten.

Lesen Sie das komplette Interview in der WA-Donnerstagsausgabe.

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