2:1 - SK Germania Herringen gewinnt den DRIV-Pokal 

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Hamm - Sie tanzten, hüpften, sangen und feierten, als gäbe es kein Morgen mehr. Nach dem 6:4-Hinspielsieg beim TuS Düsseldorf-Nord setzten sich die Akteure des SK Germania Herringen auch im Rückspiel in der heimischen Glückauf-Sporthalle mit 2:1 (0:0) durch und gewannen den Pokal des Deutschen Rollsport und Inline Verbandes.

"Unsere Taktik ist voll aufgegangen", freute sich Trainer Christian Zarod und meinte angesichts der Tatsache, dass die Herringer die vergangenen vier Endspiele verloren hatten: "Wenn wir das wieder vergeigt hätten, wären wir die Deppen der Bundesliga gewesen."

In der ersten Hälfte waren beide Teams vor allem auf Sicherheit bedacht, wollten kein Risiko gehen und mit aller Macht ein Gegentor vermeiden. Denn ein 0:1-Rückstand hätte für den SKG bedeutet, dass der Vorsprung aus dem Hinspiel zur Hälfte aufgebraucht gewesen wäre. Und für den TuS, dass er seine Pokalhoffnungen wohl endgültig hätte begraben können. 

So blieben klare Chancen in den erstem 25 Minuten Mangelware. Der Anhang der Herringer hatte nur in der 6. Minute die Arme schon zum Jubeln hochgerissen, als sich die Kugel nach einem Schuss von Lucas Karschau hinter Düsseldorfs Keeper Jan Kutscha Richtung Tornetz senkte. Doch ehe das Spielgerät die Linie überquerte, bereinigte die Gästeabwehr die Situation. 

Nachdem dann Germania-Torwart Timo Tegethoff gegen Daniel Kutscha mit Glück und Geschick geklärt hatte (13.), hatte Luis Hages auf der Gegenseite Pech, als er mit seinem Schuss nur den Pfosten traf (21.). Im zweiten Durchgang dauerte es dann nur sechs Minuten, ehe der Bann gebrochen war. Mit einer feinen Einzelaktion markierte Kevin Karschau, der vor der Partie für seine 72 Treffer als Torschützenkönig der Bundesliga geehrt worden war, das 1:0 (31.). Anschließend vergab Kevin Karschau einen Direkten (40), doch Lucas Karschau sorgte in der 46. Minute nach einem erfolgreich abgeschlossenen Sololauf aus der eigenen Hälfte heraus für das 2:0. 

Nachdem für Herringen Milan Brandt (47.) und für Düsseldorf Tarek Abdulla (49.) ebenfalls je einen Direkten liegen gelassen hatten, verkürzte der TuS eine Minute vor dem Abpfiff durch Daniel Kutscha zwar noch einmal auf 2:1 (49.), der Sieg, der Pokaltriumph und die große Party gerieten dadurch nicht mehr in Gefahr. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Philipp Michler in der Schlussminute einen weiteren Direkten für die Germanen verschoss.

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