SK Germania findet in die Erfolgsspur zurück

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Justin Klein gegen Yannik Lukassen und Robin Selbach.

REMSCHEID - Durch einen souveränen 10:1 (8:0)-Sieg bei der IGR Remscheid ist der SK Germania Herringen nach zuletzt zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Da auch die ERG Iserlohn das Spitzenspiel gegen den SC Bison Calenberg deutlich mit 8:1 für sich entschied, geht das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenführung in der Rollhockey-Bundesliga weiter.

Die Herringer weisen bei 32 Punkten nun zwar wieder das bessere Torverhältnis gegenüber den Sauerländern aus, doch ausschlaggebend ist der direkte Vergleich, den Iserlohn für sich entschieden hat.

Gegen personell arg gebeutelte Gastgeber legte der Sportklub los wie die Feuerwehr. Lucas Karschau zog hinter das IGR-Tor, passte zurück und Liam Hages markierte per Direktabnahme die frühe Führung (2). Kurz darauf war Lucas Karschau selbst mit einem Flachschuss in lange Eck erfolgreich (3.), und als Stefan Gürtler für den einlaufenden Robin Schulz auflegte, hieß es nach nur fünf Minuten bereits 0:3.

Remscheid fand gegen agile Herringer keinen Zugriff in der Defensive und stand zu weit von den Gegenspielern entfernt. Die Germania machte das Spiel breit und riss über schnelle Kombinationen immer wieder große Lücken im Abwehrzentrum der Hausherren. Dies nutzten Lucas Karschau (7., 8.) und Stefan Gürtler (8.), um auf 0:6 zu erhöhen und die Begegnung frühzeitig zu entscheiden. Auf der anderen Seite konnten es sich die Germanen leisten, den erkrankten Kevin Karschau auf der Bank zu lassen, der laut SKG-Coach Hans-Werner Meier „zur Not zum Einsatz gekommen“ wäre. Dafür erhielt Justin Klein deutlich mehr Spielanteile als zuletzt, und auch Philipp Michler kehrte nach langer Verletzungspause aufs Feld zurück. „Er braucht jetzt diese Einsatzzeiten, um wieder seinen Spielrhythmus zu finden“, so SKG-Vorsitzender Michael Brandt.

Justin Klein war es, der mit einer Balleroberung und einem Steilpass zu Lucas Karschau den nächsten Treffer durch Robin Schulz einleitete (10.). Kurz vor der Pause traf Lucas Karschau nach einem Lupfer von Stefan Gürtler zum 0:8-Halbzeitstand (23.).

Nach dem Seitenwechsel ging die IGR aggressiver zu Werke, leistete sich dabei aber auch einige Teamfouls. Vor knapp 250 Zuschauern in der Sporthalle „Hackenberg“ schalteten die Germanen nun einen Gang zurück, kontrollierten trotz eines Gegentores von Daniel Strieder (27.) aber weiter das Geschehen. Für die beiden letzten Treffer des Tages sorgte Robin Schulz. Zunächst war er nach einem Doppelpass mit Lucas Karschau erfolgreich (35.), danach reagierte er nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten (36.). - St

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