Rhynerns Reserve stellt den Anschluss wieder her

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Mit 4:1 setzte sich Westfalia Rhynern II gegen Westfalia Soest durch.

Hamm - Es geht wieder aufwärts für Westfalia Rhynern II. Durch einen 4:1 (1:0)-Erfolg gegen den Tabellenzweiten SV Westfalia Soest hat die Elf von Trainer Thomas Schneider ihren Platz in der Spitzengruppe gefestigt. Der Coach sprach deshalb von einem wichtigen Dreier: „Wenn Soest gewonnen hätte, wären sie sieben Punkte weg gewesen. Jetzt sind wir bis auf einen Punkt dran. Alles rückt wieder zusammen, das ist schon eine verrückte Liga.“

In der ersten Halbzeit sah es allerdings nicht nach einem so deutlichen Sieg für die Hausherren aus. Beide Teams agierten taktisch äußerst diszipliniert und ließen keine Möglichkeiten zu. „Das war ein Abnutzungskampf auf beiden Seiten“, so Schneider. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang es den Gastgebern dann aber doch, in Führung zu gehen. Frederic Ebel flanke von der rechten Seite in die Mitte, dort klärte Soests Alexander Martens direkt auf Marius Michler, der den Ball in die Maschen jagte (45.).

Mit der 1:0 im Rücken fanden die Gastgeber besser in die zweite Halbzeit und übernahmen nach und nach die Kontrolle, die sie dann auch in Tore ummünzten. Erst erhöhte Dimitrij Seludko nach starkem Pass von Marius Michler auf 2:0 (54.), ehe Jannick Kastner das 3:0 erzielte (62.).

Im Anschluss nahmen die Rhyneraner etwas Tempo raus, und Soest kämpfte sich mit viel Einsatz zurück in die Partie. Bei einem flachen Freistoß von Eckhard Geisthövel verlor die Westfalia-Reserve Soests Kapitän Maximilian Brenk aus den Augen, und der Stürmer markierte unbedrängt das 1:3 (66.). Drei Minuten später war es wieder Brenk, der im Strafraum erneut zu viel Platz bekam, dann allerdings nur die Latte traf (69.). Der Tabellenzweite stürmte weiter und stand deshalb hinten nicht mehr so solide wie zuvor. Das nutzte Rhynern eiskalt aus, und der eingewechselte Julian Blume sorgte mit dem 4:1 für die endgültige Entscheidung (83.).

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