2:0 gegen Soest: SVE Heessen setzt den Aufwärtstrend fort

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Der Aufwärtstrend hält an: Der SVE Heessen feierte einen 2:0-Erfolg über Westfalia Soest.

Hamm - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Eintracht Heessen befinden sich weiter im Aufwind. Mit 2:0 (2:0) setzte sich die Mannschaft von Trainer Marian Christel gegen den Fünften SV Westfalia Soest durch. Damit hat das Schlusslicht in der Tabelle zu den Abstiegskonkurrenten aus Hörste-Garfeln und Liesborn aufgeschlossen.

„Das war ein völlig verdienter Sieg“, sagte der SVE-Coach. „Das hat auch mein Kollege aus Soest bestätigt. Damit haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht.“ Die Gastgeber waren von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach. „Es war unser Ziel, das Zentrum dicht zu machen. Das hat meine Mannschaft sehr gut umgesetzt“, freute sich der SVE-Coach über die taktische Disziplin seiner Spieler.

Dadurch war die Westfalia nicht in der Lage, ihr Spiel aufzuziehen. Hinzu kam der frühe Führungstreffer, der die taktische Ausrichtung der Gäste völlig über den Haufen warf. Rudi Bieche setzte sich auf der linken Außenbahn durch und passte auf Mukremin Uysal zurück, der genau Maß nahm und den Ball zur 1:0-Führung (6.) im Winkel versenkte.

„Das war natürlich ein optimaler Auftakt “, sagte Christel. Das frühe Führungstor zwang die Gäste, die Räume zu öffnen. „In der Vorbesprechung habe ich der Mannschaft gesagt, dass Soest in der Vierer-Kette anfällig ist. Deshalb sollten wir sie schon frühzeitig unter Druck setzen“, erklärte der SVE-Trainer seine taktischen Vorgaben.

Und diese gingen in der 32. Minute auf. Rudi Bieche war zur Stelle, als ein gegnerischer Innenverteidiger den Ball vertändelte. Der Heessener Stürmer schnappte sich das Leder und lief allein auf Marvin Baum im Soester Tor zu, dem er keine Chance ließ.

Mit der 2:0-Führung im Rücken ging es in die Halbzeit. „Die beiden Tore haben der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben“, stellte Christel fest. „Das hat man in der zweiten Hälfte gesehen.“ Die Gastgeber legten den Fokus darauf, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Das fiel ihnen nicht schwer, denn die Gäste investierten zu wenig, um die Partie noch einmal zu drehen.

„Über die gesamte Spielzeit gesehen hat Soest den Ball nur zweimal in unseren Strafraum gespielt“, erklärte der siegreiche Coach. „Sie hatten nicht eine 100-prozentige Chance in den 90 Minuten.“ Mit dem Erfolg über den Fünften bleibt der SVE in der Erfolgsspur. Zwei Siege und ein Unentschieden weist die Bilanz aus. „Die Qualität ist da. Den Willen und die Einsatzbereitschaft muss jeder selbst mitbringen. Das haben die Spieler kapiert“, freute sich Christel. - hvw

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