6:5 gegen Lauterbach: Eisbären bauen ihre Tabellenführung aus

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Weiter Spitzenreiter: Die Hammer Eisbären feierten einen 6:5-Erfolg gegen Lauterbach.

Hamm - Die Hammer Eisbären haben ihre am Freitag eroberte Tabellenführung gefestigt. Das Team von Trainer Daniel Galonska setzte sich am Sonntagabend vor 437 Zuschauern in der Maxi-Eissporthalle nach einem 3:5-Rückstand noch mit 6:5 nach Penaltyschießen gegen den EC Lauterbach durch. Verfolger Ratingen patzte derweil gegen die Eisadler Dortmund (2:5).

Die Gefeierten auf Seiten der Eisbären waren Igor Furda, der den insgesamt elften Penalty verwandelte, und der starke Goalie Marc Fleischer, der den folgenden Versuch der hessischen Gäste hielt. Galonska war erleichtert: „Die Partie war ein bisschen wie die gegen Neuss: Das gegnerische Tor war wie zugenagelt. Lauterbach hat defensiv gut gestanden und offensiv Scheibenglück gehabt. Aber unsere Jungs haben Kampfgeist und Moral gezeigt.“

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart. Nur 19 Sekunden waren gespielt, als Ibrahim Weißleder seinen Schläger in einen Pass von Igor Furda hielt und so das 1:0 erzielte. Lange währte die Freude nicht. Lauterbachs Julian Grund umkurvte Fleischer und schob den Puck zum 1:1 ins Netz (4.). In der schnellen und unterhaltsamen Partie ging es Schlag auf Schlag weiter: Dustin Demuth schoss Hamm in Überzahl erneut nach vorn (8.). Furda (8.) und Thomas Ehlert (11.) vergaben bei ihren Alleingängen eine höhere Führung. Das rächte sich. Erst glich Jens Feuerfeil per Direktabnahme zum 2:2 (16./Überzahl) aus, dann legte der zweifache Vorbereiter Miroslav Hantak aus spitzem Winkel selbst zum 2:3 nach (17.). Die Schiedsrichter gaben diesen Treffer erst nach kurzer Verständigung, ob die Scheibe hinter der Torlinie war oder nicht.

Im Mittelabschnitt ging von den Lauterbachern kaum noch Torgefahr aus. Auch die Hammer hatten zunächst Probleme, den Rhythmus zu finden. Sie überstanden die von technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten geprägte Anfangsphase und arbeiteten sich regelrecht zurück in die Partie. Die erste gute Chance hatte Tim Pietzko, der, direkt von der Strafbank kommend, allein auf das Tor zulief, aber ebenso am Torwart scheiterte (28.) wie Furda kurze Zeit später bei Überzahl (31.). Auch danach waren die Gastgeber oft einen Mann mehr auf dem Eis, doch erst in der 36. Minute wussten sie den Platz zu nutzen. Bei Fünf-gegen-Drei jagte Martin Köchling den Puck Richtung Tor; den Abpraller nutzte Oliver Kraft zum 3:3 (36.).

Im Schlussdrittel lief zunächst alles gegen Hamm. Aric Schinke (48.) und Feuerfeil (54.) trafen zum 3:5 – die Partie schien bereits verloren. Doch die Eisbären gaben nicht auf. Kevin Thau und Demuth glichen in der dramatischen Schlussphase per Doppelschlag aus (57., 58.). Die Halle tobte. Noch lauter wurde es, als kurze Zeit später Fleischer den letzten Lauterbacher Penalty abwehrte. 

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