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1:5 gegen Essen – Eisbären kassieren 16. Niederlage in Folge

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Von: Rainer Gudra

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Kevin Trapp (rechts) erzielte in Essen das einzige Tor für die Eisbären.
Kevin Trapp (rechts) erzielte in Essen das einzige Tor für die Eisbären. © Robert Szkudlarek

Die Hammer Eisbären bleiben die Punktelieferanten der Eishockey-Oberliga Nord. In Essen fehlte es am Freitagabend einmal mehr auch an Offensivkraft.

Die Hammer Eisbären haben in der Eishockey-Oberliga Nord das 16. Spiel in Folge verloren. Bei den Moskitos Essen gab es am Freitagabend vor 514 Zuschauern eine 1:5-Niederlage (0:1, 1:2, 0:2). Am Sonntag (16 Uhr) geht es in Erfurt bei den Black Dragons weiter, gegen die am 31. Oktober der letzte Erfolg gelungen ist (6:3).

„Wir brauchen dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch. „Es war ja nicht so, dass wir keine Torchancen hatten, aber wir hatten keine gute Qualität in den Abschlüssen. Und hinten haben wir am Ende zu leichte Tore kassiert“, meinte er nach Ertönen der Schlusssirene in Essen.

Alexandrov scheitert nach Alleingang

Das Liga-Schlusslicht startete zwar ordentlich in die Partie, kassierte aber schon in der dritten Minute das erste Gegentor. „Da haben wir in der Rückwärtsbewegung gepennt“, ärgerte sich Koch. Die Moskitos kamen in eine 3:2-Überzahl, spielten diese geschickt aus und trafen durch Enrico Saccomani zur Führung (2:49). Danach verlief die Partie recht ausgeglichen und mit guten Chancen für die Eisbären. So brachte Artjom Alexandrov nach einem Alleingang den Puck nicht an Torhüter Fabian Hegmann vorbei ins Netz, und auch Christopher Schutz und Kevin Trapp nutzten beste Möglichkeiten zum Ausgleich nicht. „Alles ist gut, nur das Ergebnis passt noch nicht“, meinte Koch in der ersten Pause.

Bei Gegentoren zu passiv verteidigt

Im Mitteldrittel hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel und gingen durch Fabio Fricks Schuss von der blauen Linie mit 2:0 in Führung (29:51), als die Hammer zu passiv verteidigten. Zuvor waren die Eisbären einige Male an Hegmann gescheitert. Und auch beim dritten Gegentor (34:23) durch Saccomani war die Hammer Verteidigung nicht konsequent genug. Immerhin verkürzte Kevin Trapp vier Sekunden vor dem Drittelende auf 1:3. „Da haben die Jungs mal gesehen, dass der Essener Torwart doch nicht unüberwindbar ist. Vielleicht gibt das Auftrieb für das Schlussdrittel“, hoffte Koch.

Doch den Eisbären fehlt es weiterhin an Offensivkraft. Schließlich machte Mitch Bruijsten mit einem Doppelschlag (48:16/Überzahl, 52:33) alles klar für die Essener.

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