HSV gastiert beim starken Aufsteiger Stadtlohn

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HSV-Stürmer Jannik Prinz (links) ist angeschlagen und droht gegen Stadtlohn auszufallen.

HAMM - Innerhalb weniger Tage ist die Hammer SpVg dem Verbleib in der Fußball-Oberliga sehr nahe gekommen. Vier Zähler aus den Spielen gegen Rhynern (1:0) und Zweckel (0:0) taten dem Punktekonto gut. Dazu kam die Nachricht, dass es wegen den angekündigten Rückzugs des VfB Hüls nur einen sportlichen Absteiger geben wird.

Doch das interessiert HSV-Trainer Oliver Gottwald vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim SuS Stadtlohn nicht. „Noch hat Hüls nicht zurückgezogen. Für uns geht es ganz normal weiter. Es ist unser Anspruch, selbst Punkte zu holen und in der Tabelle ein Stück nach oben zu klettern“, sagt er und fügt an: „Auch wenn das in den kommenden Spielen schwer wird.“ Das wird es in der Tat. Denn nach der Partie in Stadtlohn geht es für die Hammer gegen den Aufstiegsaspiranten Ahlen und Beckum – beides nicht gerade Leichtgewichte der Liga.

Aufsteiger Stadtlohn spielt eine starke Saison und muss sich als Tabellensiebter mit derzeit 38 Punkten keine Sorgen machen. „Das wird für uns alles andere als einfach“, sagt Gottwald. Zumal er seine Abwehr umbauen muss – wieder einmal. Damir Kurtovic sah in Zweckel die fünfte Gelbe Karte. Für ihn wird voraussichtlich Niklas Rieker in die Innenverteidigung rücken, da Jens Grembowietz wegen einer fiebrigen Mandelentzündung noch außer Gefecht ist. Nicht dabei sind die verletzten Sven Preissing und Kevin Kisyna. Der Einsatz von Jannik Prinz ist fraglich. - sst

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