Zwei Testspiele: ASV setzt seine „Westfalen-Tour“ fort

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Klare Vorgaben: ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt.

Hamm - Der Dienstagnachmittag stand nicht stellvertretend für die Woche. Niels Pfannenschmidt, Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, hatte ein Teamevent angesetzt, die Spieler trafen sich zum Paintball in Ahlen.

Ansonsten allerdings haben es die Trainingstage in sich – trotz eines anstehenden Wochenendes, an dem der ASV spielfrei hat, weil das „Unterhaus“ 21 Mannschaften umfasst. Der „Übungs-Alltag“ ist garniert mit intensiven Lauf- und Krafteinheiten, die ASVer sind zudem beim derzeitigen Handballcamp „eingespannt“. Darüber hinaus sind die Hammer auch wieder im Rahmen ihrer „Westfalen-Tour“ unterwegs. Nach dem Auftakt zu Jahresbeginn in Ascheberg gastieren sie am Mittwoch (20 Uhr, Sporthalle Hacheney) beim Verbandsliga-Spitzenreiter OSC Dortmund, am Freitag macht der ASV-Tross Station beim Bezirksligisten RSV Altenbögge-Bönen (18.30 Uhr). „Es ist eine sinnvolle Sache, sich auch außerhalb Hamms zu präsentieren“, sagt Pfannenschmidt.

Ihm kommen die beiden Tests und die Meisterschafts-Unterbrechung aber auch aus anderen Gründen gelegen. Pfannenschmidt sieht in ihnen eine ideale Möglichkeit, um das Gegenstoßverhalten zu verfeinern, insbesondere aber die Abläufe im Angriff weiter zu justieren. Deshalb werden vor allem Ondrej Zdrahala, der lange verletzt gewesen war, und Youngster Björn Zintel auf der Spielmacher-Position zum Zuge kommen. Wie Pfannenschmidt überhaupt in den zwei Partien den Akteuren vermehrt Einsatzzeiten verschaffen will, die zuletzt eher weniger zum Zuge kamen. „Jedes Spiel, jede Einheit ist für uns wichtig“, sagt der Coach, der seinem Team klare Vorgaben mit auf den Weg geben wird. „Das soll kein Gedaddel werden. Wir müssen solche Gelegenheiten nutzen.“

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