Zweitspielrecht sorgt für zweispältige Gefühle

+
Ab der kommenden Saison gibt es im Amateurfußball die Möglichkeit des Zweitspielrechts.

HAMM - Es wird eine Amateurfußball-Saison mit einigen Neuerungen. Die Einführung der Sperre nach der fünften Gelben Karte im Bereich des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) gilt als sicher, auch das Zweitspielrecht wird kommen. Eine Regelung, die bei den Hammer Trainern zwiespältige Gefühle hervorruft.

„Für die Spieler ist das vielleicht sinnvoll“, meint Björn Mehnert, Coach des Oberligisten SV Westfalia Rhynern. „Aber für die Vereine und die Trainer ist das in der Praxis schwer zu händeln, wenn der jeweilige Mann immer nur für eine bestimmte Zeit da ist.“ Das sieht Goran Barjaktarevic, Coach des Ligarivalen Hammer SpVg, genauso. Auch wenn er in der Neuregelung eine „interessante Option“ sieht, auch wenn sie „in Einzelfällen“ durchaus Sinn machen könne, so dürfe man sich „darauf nicht zu stark verlassen. Für die Planungssicherheit des Kaders ist das sicherlich nicht optimal.“ Weshalb sich Barjaktarevic auch sicher ist: Die Neuerung ist eine „nette Geste“ des Verbandes, mehr nicht. „In der Praxis wird sich kaum etwas ändern.“

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Print-Ausgabe des WA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare