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Trainerteam verlängert beim TuS Uentrop

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Von: Patrick Droste

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Das Trainerteam des TuS Uentrop mit Ralph Oberdiek (links) und Alwin Derksen (rechts) zusammen mit Michael Supe, einem der beiden Sportlichen Leiter.
Das Trainerteam des TuS Uentrop mit Ralph Oberdiek (links) und Alwin Derksen (rechts) zusammen mit Michael Supe, einem der beiden Sportlichen Leiter. © Schmitz

Fußball-A-Kreisligist TuS Uentrop setzt in Sachen Trainerteam weiter auf die bewährte Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Frische.

Hamm – So haben der 57 Jahre alte Ralph Oberdiek und der erst 30 Jahre alte Alwin Derksen zugesagt, dass sie auch in der kommenden Saison die sportlichen Geschicke im Giesendahl leiten und lenken werden. „Wir werden das ab jetzt als gleichberechtigtes Duo machen“, sagt Oberdieck. „Es wäre mehr als dumm, ein so aufstrebendes Trainertalent wie Alwin nicht dazuzunehmen. Er macht bei uns einfach einen genialen Job. Und zwischen uns passt einfach die Chemie.“

Oberdiek war Ende 2019 als Nachfolger des glücklosen Marian Christel zum TuS gekommen, hatte aber erst einmal aufgrund der Corona-Pandemie eine lange Zeit ohne Fußball mit seinem neuen Team zu überstehen und besaß dadurch auch anfangs keine Möglichkeit, seine neue Mannschaft kennenzulernen. Mittlerweile funktioniert das Zusammenspiel aber immer besser – wie die Ergebnisse in der gerade abgelaufenen Spielzeit gezeigt haben.

Denn in der Hinserie der Saison 2021/22 hatten die Uentroper nach einem schwachen Saisonstart lediglich 21 Zähler eingefahren und belegten mit einem deutlichen Abstand zu den Spitzenteams einen Platz im grauen Mittelfeld. „Wir hatten eigentlich eine starke Vorbereitung gespielt und im Pokal den Bezirksligisten SG Massen geschlagen. Aber nach der Auftaktniederlage gegen den SFV Herringen lief lange Zeit nichts zusammen“, sagt Oberdiek, dessen Schützlinge nach sechs Spieltagen lediglich sechs Zähler auf dem Konto hatten. „Das nehme ich aber auf meine Kappe. Wir hatten zwar auch sechs Ausfälle, aber ich habe es nicht geschafft, die Jungs nach der langen Pause mitzunehmen. So etwas hätte mir nicht passieren dürfen“, zeigte sich der Coach sehr selbstkritisch.

Mit dem Spaßfaktor kam der Erfolg zurück

Nach einem intensiven Austausch mit Michael Supe und Ingo Gockel, den beiden Sportlichen Leitern, einigen kleineren taktischen Änderungen und der Rückkehr der verletzten Spieler wie Rudi Bieche oder Sebastian Jakob war der Spaßfaktor wieder da – und das Team um die TuS-Urgesteine Mike Wessel, Hendrik Nölle und Lars Kunkel funktionierte plötzlich. Und wie. Der TuS eilte in der zweiten Halbserie von Sieg zu Sieg, landete in 15 Spielen 13 Dreier und musste sich nur gegen Spitzenreiter VfL Kamen und gegen die an diesem Tag mit vielen Spielern aus der Ersten verstärkten Reserve des TuS Wiescherhöfen mit einem Remis begnügen. Dadurch fuhren die Uentroper 41 Zähler ein und sogar zwei mehr als die Kamener, die ungeschlagen Meister in der Kreisliga A geworden war. „Wir sind immer besser geworden, haben gegen den SFV Herringen mit 1:0, gegen Eintracht Werne 5:1 und auch das Derby gegen den VfL Mark mit 3:1 gewonnen“, schwärmt Oberdiek. „Das Selbstvertrauen ist größer geworden, und die Mannschaft hat einen richtig guten Job gemacht.“

Entsprechend groß sind nun die Erwartungen für die kommende Spielzeit, in der die Uentroper allerdings die Abgänge von Simon Schliewe (SVE Heessen) und Marvin Madesta (Westfalia Rhynern II) zu verkraften haben. „Wir haben im nächsten Jahr einiges vor, haben eine tolle Mannschaft zusammen und wollen oben mitspielen“, sagt Oberdiek. für den der SVF der Topfavorit ist.

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