1:0 – Rhynern gewinnt Test in Ennepetal

Traf zum 0:1: Kempes Tekiela.
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Traf zum 0:1: Kempes Tekiela.

Ennepetal - Unter dem Strich zählt das Ergebnis. Und das stellte Torsten Garbe, Trainer des Fußball-Regionalligisten SV Westfalia Rhynern, nach der Testbegegnung seiner Mannschaft beim Oberligisten TuS Ennepetal durchaus zufrieden. „Das war sicherlich kein besonders gutes Spiel, aber wir haben gewonnen“, sagte er nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg, den sich sein Team gestern Abend auf dem Ennepetaler Kunstrasen erarbeitet hatte. „Wichtig war, dass wir wenig zugelassen haben.“

Die Gastgeber hatten über die gesamten 90 Minuten nur selten die Möglichkeit, sich auszuzeichnen, haben „vielleicht zweimal auf unser Tor geschossen“, so Garbe. „Das war schon in Ordnung.“

Viel mehr hatte der Gästecoach noch einige Möglichkeiten für sein Team gesehen – und zwei aus seiner Sicht glasklare Elfmeter, die der Schiedsrichter allerdings nicht geahndet hatte. „Die hätten wir beide kriegen müssen“, ärgerte sich Garbe.

Ansonsten war es allerdings ein typisches Testspiel, das die wenigen Zuschauer zu sehen bekamen. Viel Geplänkel, wenig Höhepunkte – und nach der Pause zahlreiche Wechsel bestimmten das Bild. Der Treffer des Tages fiel in der 29. Minute: Nachdem sich die Gastgeber einen Schnitzer im Spielaufbau geleistet hatten, ging Kempes Tekiela allein auf das Tor zu und schob den Ball an Torhüter Marvin Weusthoff vorbei ins Netz.

Zehn Minuten später der nächste Aufreger, als erneut Tekiela aufs Tor zuging, dieses Mal aber elfmeterreif von den Beinen geholt wurde. Der Pfiff blieb aus. Die nächste Großchance bot sich Sven Ricke nach Flanke von Dennis Buschening. Ricke verpasste den Ball aber knapp am langen Pfosten (42.).

Nach dem Wechsel störte die Westfalia den Gastgeber früher und baute so besser Druck auf. Dennoch dauerte es bis zur 75. Minute, ehe Rhynern ein weiteres Mal gefährlich vor dem Tor auftauchte. Nach einem Konter passte der eingewechselte Jan Apolinarski auf Tekiela, der „in der Ausholbewegung von den Beinen geholt wurde. Aber wir kriegen den Elfer wieder nicht“, so Garbe, der ansonsten keine nennenswerten Möglichkeiten mehr zu sehen bekam.

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