Rhynern: Mit Zittersieg in Runde zwei

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Im Elfmeterschießen gewann Westfalia Rhynern sein Pokalspiel in Mühlhausen.

Überstunden im ersten Pflichtspiel: Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern musste in der 1. Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene beim Landesligisten SSV Mühlhausen bis ins Elfmeterschießen gehen, ehe die Rhyneraner Spieler erleichtert jubeln durften. Mit 6:3 (2:2; 2:2) setzte sich die Westfalia schließlich durch. Weil die Gäste vom Elfmeterpunkt die besseren Nerven bewiesen und all ihre vier Strafstöße verwandelten – und weil Alexander Hahnemann zwei Mühlhausener Strafstöße parierte.

„Das war doch ein souveräner Sieg mit drei Toren Unterschied“, scherzte Rhynerns Trainer Björn Mehnert nach der Partie, um dann ernster in die Analyse zu gehen. „Wir haben es uns schon selbst schwer gemacht, indem wir in der ersten Halbzeit drei hundertprozentige Chancen liegen gelassen haben. Und dann geraten wir noch in Rückstand gegen eine Mannschaft, die mutig verteidigt und sich Verlängerung und Elfmeterschießen verdient hat.“

Manuel Stiepermann hatte die Gastgeber in Führung gebracht (30.), Rhynerns Neuzugang Elsamed Ramaj ausgeglichen (40.). In der Verlängerung sorgte Joachim Mrowiec für die erneute Westfalia-Führung (103.). Doch kurz vor Ende nutzte erneut Stiepermann einen individuellen Fehler zum 2:2 (117.).

Vom Punkt agierten dann Lennard Kleine, Dustin Wurst, Andrej Lorengel und Mrowiec souverän. Hahnemann blieb gleich zweimal Sieger – das reichte für Runde zwei.

Ein komplett anderes Spiel hatte der Rhyneraner Trainer tags zuvor beim 0:0 im Duell beim Niederrhein-Oberligisten Wuppertaler SV gesehen. Beide Teams begegneten sich auf gutem Oberliga-Niveau, und auch wenn keine Tore fielen, sah Mehnert doch vielversprechende Ansätze seiner Mannschaft. „Gut war es auch, dass wir endlich einmal in der Halbzeit fast komplett durchwechseln konnten“, sagte er. „Das zeigt, dass der Konkurrenzkampf jetzt größer wird.

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