Fußball

Der Kapitän bleibt an Bord

Michael Wiese trägt für weitere zwei Jahre das Trikot des SV Westfalia Rhynern.
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Michael Wiese trägt für weitere zwei Jahre das Trikot des SV Westfalia Rhynern.

Gleich mit drei Spielern hat Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern den Vertrag über die Saison hinaus verlängert. Auch Kapitän Michael Wiese bleibt an Bord.

Hamm – Beim Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern bleibt der Kapitän weiter an Bord. Nachdem Andreas Kersting, der Sportliche Leiter am Papenloh, schon die Vertragsverlängerungen von Tim Neumann, Marvin Joswig sowie Patrick und Tom Franke bekannt gegeben hatte (der WA berichtete), bestätigte er nun, dass auch Michael Wiese weiter für den Tabellendritten auflaufen wird. Der 26-Jährige unterschrieb einen Kontrakt gleich für zwei Jahre.

Außerdem kann Trainer Michael Kaminski in der kommenden Saison weiter auf Jan Kleine und Akhim Seber setzen. „Dass Micha bleibt, freut uns natürlich sehr. Er führt das Team richtig gut, macht viel für und um die Mannschaft herum”, sagt Kersting. „Jan ist natürlich in Rhynern eine Institution. Und Akhim hat sich toll entwickelt. Er ist richtig torgefährlich geworden. Schön, dass wir damit drei weitere Zusagen haben.”

Bleiben am Papenloh alternativlos

Für Wiese war sein Bleiben am Papenloh alternativlos, oder wie er es sagt: „Was anderes kam für mich nicht in Frage.” Bis auf eine Saison bei RW Ahlen läuft der Rechtsverteidiger bereits seit Anfang 2014 für die Westfalia auf, zum 1. April wird er sogar von Scheidingen nach Rhynern ziehen und damit in unmittelbarer Nähe zu seinem Verein wohnen. Für ihn war zum einen die intakte und sportlich gut aufgestellte Mannschaft entscheidend. „Es hört sich immer an wie eine Floskel, aber wir haben einfach eine einwandfreie Truppe, in der es Spaß macht zu spielen. Fußball in der Oberliga ist und bleibt ein Hobby, da muss das einfach Bock machen”, betont er. „Und wenn wir uns im Sommer noch einmal mit ein, zwei Typen, wie es die Franke-Brüder sind, verstärken, dann sind wir super aufgestellt.” Zum anderen reizt es ihn aber auch, ab 2022 im neuen Stadion zu spielen. „Seitdem ich in Rhynern bin, ziehen wir uns am Papenloh in Containern um. Es wäre cool, mal eine richtig große Kabine zu haben”, sagt Wiese.

Vorfreude auf das neue Stadion

Auch Akhim Seber freut sich sehr auf die neue Anlage mit dem Vereinsheim und dem neuen Platz hinter den beiden bereits jetzt vorhandenen Trainingsplätzen. „Natürlich ist die Sache mit den Containern irgendwie Kult. Und der Papenloh-Platz ist bei den Gegnern gefürchtet. Aber das neue Stadion wird richtig gut”, sagt der Linksaußen, der vor zweieinhalb Jahren vom Westfalenligisten SC Neheim nach Rhynern gekommen war und sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Akteur im Team des SVW entwickelt hat: „Ich wage zu sagen, dass ich einer der Leistungsträger bei uns bin. Und das macht mich sehr stolz.” Doch Seber will mehr, er will unbedingt höherklassig spielen und hat daher seinen Vertrag nur für ein Jahr verlängert. „Im Sommer 2022 möchte ich in der Regionalliga auflaufen”, erklärt er. „Am liebsten natürlich mit Rhynern, ansonsten will ich mir woanders diesen Traum erfüllen.”

Jan Kleine spielt, bis auf eine kurze Zwischenstation in Holzwickede, seit seiner Kindheit für die Westfalia und ist im Verein auch noch als Leiter für die älteren Jugendklassen tätig. „Wir haben viel Potenzial und ein tolles Klima in der Mannschaft – dafür stehen wir in Rhynern“, sagt er und hofft ebenfalls, dass der SVW mit dem neuen Stadion in naher Zukunft einen wichtigen Schritt nach vorne schafft: „Bei uns ist viel im Gang.“

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