Fußball

Westfalia Rhynern macht seinen neuen Cheftrainer offiziell

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Wird neuer Cheftrainer in Rhynern: Michael Kaminski.

Es war wahrlich keine große Überraschung, als der SV Westfalia Rhynern am Dienstagmittag verkündete, dass Michael Kaminski der neue Cheftrainer wird. Die Entscheidung, den 35-Jährigen zum Nachfolger von Torsten Garbe zu machen, hatte sich schon länger abgezeichnet – und ist auch eine logische.

Hamm – Andreas Kersting brachte es schnell auf den Punkt. „Michael Kaminski wird unser neuer Trainer. Es ist die naheliegende Lösung“, sagt der Sportliche Leiter des SV Westfalia Rhynen ehe er hinzufügt: „Wir haben auch das eine oder andere Gespräch mit einem externen Trainer geführt. Aber die Art und Weise, wie Michael in der Mannschaft ankomt, wie er sich mit unserem Verein identifiziert und wie loyal er mit unserem Chef-Coach Torsten Garbe zusammenarbeitet, hat uns imponiert.“

Kaminski hat sich am Papenloh schnell eingelebt

Im vergangenen Sommer war Kaminski vom Ortsrivalen Hammer SpVg, wo er zehn Jahre lang als Spieler und Trainer der U23 tätig gewesen war, an den Papenloh gewechselt. Bei der Westfalia hat er sich in den vergangenen Monaten so schnell eingelebt, dass er nun mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betreut wird.

„Unsere Philosophie ist es seit vielen Jahren, auf junge Spieler zu setzen. Michael hat bei der HSV gezeigt, dass er mit Nachwuchsspielern umgehen kann. Wir werden auch zur neuen Saison wieder Akteure aus unteren Ligen dazu holen, die er führen und mit Geduld fördern soll“, sagt Kersting, der seinen neuen Chefcoach gleich mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet hat. Denn wenn es nach dem Sportlichen Leiter geht, soll Kaminski am Papenloh eine ähnliche Ära einläuten, wie es Björn Mehnert in seinen sechs Jahren als Trainer in Rhynern gemacht hat. „Wenn man so lange zusammen arbeitet, ist es immer ein Zeichen, dass es gut funktioniert. Mehne war da ein Paradebeispiel. Und mit Michael wünschen wir es uns, dass wir ähnlich langfristig zusammen arbeiten. Denn wenn man etwas kontinuierlich macht, ist es meistens auch vernünftig. Fakt ist jedenfalls, dass die Trainer bei uns immer in Ruhe arbeiten können.“

Rhynern hat wohl den ersten Neuzugang an der Angel

Entsprechend groß ist die Freude bei Kaminski – über seine Beförderung und auch auf die Aufgabe, die ihn am Papenloh erwartet. „Ich freue mich, dass nach nur einem Jahr in Rhynern die Wahl auf mich gefallen ist. Das ist ein tolles Gefühl, so viel Rückendeckung zu spüren“, sagt der 35-Jährige, der versuchen will, „die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen.“

Er sieht sich dabei aber nicht nur als Verwalter der augenblicklichen Situation, sondern er will auch viele seiner Ideen einbringen. „Torsten ist ein sehr guter Trainer, von dem ich viele Sachen gelernt habe und daher auch einiges übernehmen werde. Aber ich habe auch meine eigenen Vorstellungen, wie ich mich und wie ich die Mannschaft entwickeln kann“, stellt Kaminski klar.

Derweil scheint die Westfalia bereits den ersten Neuzugang an der Angel zu haben. Vom Westfalenligisten Lüner SV soll es angeblich den 22 Jahre alten Innenverteidiger Jeffrey Malcherek an den Papenloh ziehen.

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