Westfalia Rhynern reist zum Nachholspiel nach Stadtlohn

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Der Einsatz von Thanh-Tan Tran in Stadtlohn ist noch fraglich.

Hamm - Es ist eine Ausgangslage, bei der sich die meisten Vereine die Hände vor lauter Vorfreude reiben würden. Und bei der ein ganzer Klub voller Aufstiegseuphorie wäre, seine Mitglieder mobil machen würde, um die Mannschaft zu begleiten und zu unterstützen.

Doch beim Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern ist in diesen Tagen alles anders, auch wenn die Elf vom Papenloh mit einem Sieg Donnerstagabend beim SuS Stadtlohn (19.30 Uhr) den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz auf mickerige zwei Zähler verkürzen könnte. „Stand jetzt ist der Abstand zu Platz zwei nicht kleiner geworden. Wenn, dann kann man nach dem Spiel darüber reden“, meinte Trainer Björn Mehnert – und fügte hinzu: „Nach unserer Niederlage in Aplerbeck habe ich das Thema Aufstieg abgehakt. Und das werde ich jetzt 16 oder 17 Tage später nicht wieder hervorzaubern.“

Offensichtlich will der Coach der Rhyneraner den Druck von seinen Schützlingen nehmen, die sich im April nach dem 2:1-Sieg über den damaligen Spitzenreiter RW Ahlen wohl etwas zu intensiv mit der Regionalliga beschäftigt hatten, anschließend in ein Loch fielen und vier Pflichtspielniederlagen in Folge kassierten. „Ich glaube, dass es ein Befreiungsschlag für die Mannschaft war, dass von ihr eine Last abgefallen war, nachdem wir in Aplerbeck verloren hatten. Wir sind jetzt ganz entspannt, und die Jungs sollen sich in Stadtlohn auf ein tolles Spiel freuen“, so Mehnert.

Allerdings erwartet die Westfalia an der niederländischen Grenze eine überaus unangenehme Aufgabe. Denn der SuS verfügt über eine physisch starke Mannschaft, die auf ein schnelles Umschaltspiel setzt und die mit ihren Standards überaus gefährlich ist. Verzichten muss die Westfalia neben Markus Maier (Schambeinentzündung) weiter auf Mathieu Bengsch und eventuell auch auf Angreifer Thanh-Tan Tran (muskuläre Probleme).

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