Fußball

Kaminski lobt seine junge Truppe

Hakan Sezer trifft für die Westfalia in Münster-Kinderhaus.
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Hakan Sezer trifft für die Westfalia in Münster-Kinderhaus.

Auch ohne fünf Leistungsträger kam Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern mit einer ganz jungen Mannschaft zum 2:0-Erfolg beim Westfalenligisten SC Westfalia Kinderhaus in Münster.

Münster – Drittes Testspiel, dritter Sieg: Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern ließ dem 4:1 beim Lüner SV und dem 5:0 beim SV Hilbeck am Sonntag ein 2:0 (1:0) auf dem Kunstrasenplatz in Münster beim Westfalenligisten SC Westfalia Kinderhaus folgen. Auch ohne Jan Kleine, Tim Neumann, Eduard Probst, Tom Franke und Tim Lorenz zeigten die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung. „Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Trainer Michael Kaminski nach dem Schlusspfiff. „Wir haben heute mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt. Und die Jungs haben das richtig gut gemacht.“

Taktisch hatte Kaminski diesmal einen etwas anderen Ansatz gewählt. „Wir wollten tief stehen, Kinderhaus spielen lassen und dann immer wieder mit schnellen Kontern Nadelstiche setzen“, sagte der Coach. „Diese Vorgaben hat das Team gut umgesetzt.“ Bereits nach sechs Minuten ging Rhynern durch einen Treffer von Hakan Sezer nach guter Vorarbeit von Mazlum Bulut in Führung. „Gianluca Di Vinti und Sezer haben danach noch weitere gute Möglichkeiten gehabt. Doch die Mannschaft hat sich für den starken Auftritt vor der Pause leider nicht weiter belohnt“, sagte Kaminski.

Am Ende ließen die Kräfte nach

Die Westfalia erhöhte kurz nach dem Seitenwechsel durch Brian-Cedric Wolff (54.) auf 2:0. Erst in den letzten zwanzig Minuten, als bei Rhynern die Kraft merklich nachließ, kam Kinderhaus zu einigen Chancen. „Wir hatten zuvor noch eine intensive Laufeinheit absolviert. Hinzu kamen die hohen Temperaturen auf dem Kunstrasen. In der Schlussphase hatten wir in der ein oder anderen Situation auch ein wenig Glück“, gestand Kaminski ein. Den nächsten Test bestreitet die Westfalia am Mittwoch um 19.30 Uhr am Papenloh gegen den Regionalligisten Rot- Weiss Ahlen. Von einer Standortbestimmung wollte der Coach nicht reden: „Ahlen ist in der Vorbereitung schon viel weiter.“

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