Fußball-Oberliga

Westfalia Rhynern macht seinen ersten Sommertransfer perfekt

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Rhynerns Coach Michael Kaminski (links) freut sich auf den jungen Angreifer.

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern hat den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Vom Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz wechselt der 20 Jahre alte Gianluca Di Vinti an den Papenloh.

Hamm – „Wir haben seine Entwicklung verfolgt. Er ist ein schneller und torgefährlicher Offensivspieler, der bei uns den nächsten Schritt machen möchte“, sagt Rhynerns Sportlicher Leiter Andreas Kersting. „Gianluca bringt richtig gute Voraussetzungen mit. Und da wir mit Lennard Kleine nur einen waschechten Stürmer haben, passt er gut in unser Team.“

Die Verantwortlichen aus Lohauserholz bedauern den Weggang des Stürmers, an dem auch Rhynerns Liga-Konkurrent Hammer SpVg großes Interesse hatte, gleichzeitig aber sind die beiden TuS-Trainer Jörg Fiebig und Torsten Skerra stolz darauf, dass ein Akteur aus ihrem Team den Sprung in die Oberliga in Angriff nehmen wird. „Klar ist das schade für uns. Denn Gianluca bildet zusammen mit Daniel Riemer in unserem 4-4-2-System das Sturmduo. Und bei den beiden läuft es richtig gut“, sagt Fiebig. „Aber gleichzeitig ist das auch eine Bestätigung unserer Arbeit, dass wir wir auf junge, talentierte Spieler setzen.“

Neben seiner Schnelligkeit und Torgefährlichkeit zeichnet Di Vinti auch sein großer Ehrgeiz aus. Auf dem Platz gibt er nie auf, läuft auch eigentlich schon längst verlorenen Bällen hinterher. „Er ist da richtig unangenehm für die gegnerischen Verteidiger“, sagt Fiebig.

Damit ist Di Vinti der dritte Spieler im Kader der Westfalia für die kommende Saison. Denn die Verträge von Torwart Alexander Hahnemann und Rückkehrer Hakan Sezer laufen jeweils bis zum Sommer 2021. „Mit allen anderen Spielern nehmen wir jetzt die Gespräche auf“, sagt Kersting.

Heute Abend bestreiten die Rhyneraner nach der Absage der Heimpartie am Sonntag gegen RW Ahlen ein weiteres Testspiel. Um 19.45 Uhr tritt das Team von Trainer Michael Kaminski auf dem Kunstrasenplatz am Tünner Berg gegen den Landesligisten IG Bönen an. „Wir haben leider noch gar keinen Rhythmus. Das Spiel ist eine gute Abwechslung zum Trainingsalltag“, sagt Kaminski, der auf Maximilian Eul, Leon Müsse und Mazlum Bulut verzichten muss.

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