Testspiel-„Doppelpack“ für Westfalia Rhynern

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Dimitrij Seludko (rechts) wird künftig zum Aufgebot der U23 von Westfalia Rhynern gehören.

HAMM - Es ist eine doppelte Generalprobe: Wenn Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern am Freitag (19 Uhr) beim ambitionierten Niederrhein-Oberligisten Wuppertaler SV antritt und am Samstag (15.30 Uhr) am Papenloh die U19 von Werder Bremen empfängt, ist die Zeit großer Experimente und personeller Komplett-Rotationen vorbei. „Wir werden zweimal richtig gefordert. Ich erwarte wichtige Erkenntnisse über die Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen“, sagt Trainer Björn Mehnert.

Wobei es in erster Linie um den Feinschliff geht. Denn am kommenden Mittwoch beginnt mit der Kreispokal-Partie in Holzwickede der Pflichtspiel-Reigen, in zwei Wochen startet die Meisterschaft – mit Blick auf die Startelf werde sich nun „die Spreu vom Weizen trennen“, kündigt Mehnert an. Die Formationen in den beiden Begegnungen werden deutliche Fingerzeige geben, wer derzeit im Kampf um die Positionen die Nase vorn hat. „Das heißt aber nicht, dass die, die im Moment ein bisschen hinten dran sind, nicht noch Chancen haben. Am Ende wird abgerechnet“, fügt der Coach hinzu.

Mehnerts Zwischenbilanz der Vorbereitung fällt positiv aus. „Ich glaube, dass wir in drei sehr anstrengenden Wochen in körperlicher Hinsicht eine gute, solide Basis gelegt haben“, sagt der 37-Jährige, der nun vor allem noch „im taktisch-koordinativen Bereich“ mit dem Team arbeiten wird. Wofür die beiden anstehenden Tests die ideale Spielwiese sind. „Wuppertal ist von den Strukturen und vom Kader eigentlich ein Regionalligist“, so Mehnert. Und mit Blick auf die von Ex-Profi Mirko Votava trainierten Bremer ergänzt er: „Über die U19 von Bundesligamannschaften muss man nicht viel sagen. Das sind alles taktisch und fußballerisch sehr gut ausgebildete Spieler.“

Verzichten muss Mehnert künftig auf Dimitrij Seludko. Der Angreifer ist beruflich stark eingebunden, kann kaum trainieren und wird erst einmal zum Kader der U23 gehören. „Das ist schade, aber die berufliche Zukunft ist wichtiger“, sagt Mehnert, dem auch Felix Böhmer (Bänderriss im Sprunggelenk) und Adem Cabuk (Prellung) fehlen. Im Falle des lange verletzten Thanh-Tan Tran geht Mehnert kein Risiko ein. „Wir und er dürfen nicht zu schnell zu viel wollen“, so der Trainer. „Es ist wichtiger, dass er fit ist, wenn es richtig ernst wird.“ - fh

Vor dem Testspiel am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) gegen die U19 des SV Werder Bremen will Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern den Anhängern die neue Mannschaft präsentieren. Ab 14.30 Uhr werden am Papenloh die Spieler und Trainer des aktuellen Kaders einzeln dem Publikum vorgestellt.

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