Fall Kurtovic

Bestätigt: Die Hammer SpVg verliert drei Punkte

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Dürfte mit der Entscheidung nicht einverstanden sein: Damir Kurtovic (mitte) von der Hammer SpVg

Bis Donnerstag hatten die Beteiligten Vereine Zeit, sich im Fall Damir Kurtovic zu äußern. Am Freitagnachmittag gab das Verbandssportgericht das Urteil bekannt.

Jetzt ist es amtlich: Dem Fußball-Oberligist Hammer SpVg werden drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt abgezogen. Das gab das Verbandssportgericht am Freitagnachmittag bekannt.

Das Meisterschaftsspiel zwischen der HSV und dem SV Schermbeck (3:0) vom 5. Mai wird mit drei Punkten und 2:0 Toren für den SV Schermbeck gewertet. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

HSV-Abteilungsleiter Dirk Blumenkemper hatte daraufhin sich und den Verantwortlichen Personen Bedenkzeit eingeräumt: "Uns liegt das Urteil vor. Wir werden in den nächsten Tagen alles genau prüfen und dann weitere Schritte planen." Ob die Hammer SpVg wie angekündigt gegen das Urteil Einspruch einlegen wird, ließ Blumenkemper offen.

Die HSV hatte in der Rückrunde mehrfach den Spieler Damir Kurtovic eingesetzt, der trotz gültiger Spielerlaubnis laut der Spielordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht hätte auflaufen dürfen, "da er bereits in der laufenden Saison Pflichtspiele für gleich zwei weitere Vereine bestritten hatte" heißt es in dem Urteil.

Die Vereine FC Gütersloh, SV Schermbeck, SC Westfalia Herne und FC Eintracht Rheine hatten aufgrund dessen Einspruch gegen die Wertung der Meisterschaftsspiele eingelegt.

Die Einsprüche der Vereine FC Eintracht Rheine und FC Gütersloh wurden gemäß § 58 (1) RuVO/WDFV als unzulässig verworfen.

Wegen der Dringlichkeit wird gem. § 54 (4) RuVO/WDFV die Rechtsmittelfrist auf drei Tage verkürzt, die Rechtsmittelbegründungsfrist auf weitere drei Tage.

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