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Hammer SpVg in Herne gefordert

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Einen weiten Satz nach vorne machten die Oberliga-Fußballer der Hammer SpVg am vergangenen Wochenende im Tableau, als sie mit einer starken Mannschaftsleistung den ASC Dortmund mit 4:2 (3:0) nach Hause schickten. Heute (20 Uhr, Stadion am Schloss Strünkede) sollen die nächsten drei Punkte eingefahren werden im vorgezogenen Spiel beim SC Westfalia Herne.

Im vergangenen Jahr haben die Hausherren die 32 000 Zuschauer fassende hochmoderne Arena eingeweiht und einen personellen Umbruch gestartet. Das gesteckte Ziel: Das Etablieren in den Top-Ligen des deutschen Fußballs. Aufgegangen ist dieser Plan bislang nicht. Ganz im Gegenteil, belegt der ehemalige Bundesligist aus dem Ruhrpott mit 17 Zählern aktuell Tabellen-Rang 17 in der fünfthöchsten Spielklasse. Dennoch zeigte die Formkurve der Westfalia zuletzt steil nach oben: Drei Siegen zum Jahresende folgte ein 4:4 gegen den Aufstiegsfavoriten aus Haltern. Am vergangenen Wochenende fuhr die von Trainer Christian Knappmann betreute Truppe einen 1:1-Achtungserfolg gegen den Liga-Dritten TuS Ennepetal ein. Akute Abstiegssorgen schweben trotzdem über dem Stadion am Schloss Strünkede, fehlen weiterhin zwei Zähler zum rettenden Ufer. Die sollen gegen die Hammer SpVg eingefahren werden, weiß auch HSV-Trainer René Lewejohann: „Das wird ein emotionsreiches Spiel, in dem es gilt Ruhe zu bewahren.“

Lediglich sechs Punkte trennen die Kontrahenten in der Statistik. Ein komfortabler Abstand, den die Hammer zumindest halten, besser noch ausbauen möchten, wollen sie sich erst einmal jeglicher Abstiegssorgen entledigen. Gegen einen Kontrahenten, der sich trotz der aktuellen Tabellensituation nicht hinten reinstellen wird: „Die Westfalia ist eine Mannschaft, die mitspielen möchte und spielerisch Paroli bieten wird. Das ist auch das Markenzeichen des Trainers Christian Knappmann“, lobte der HSV-Trainer, der sich unter der Woche akribisch auf die anstehende Aufgabe mit seinem Team vorbereitete. Auch, weil ihm nicht alles gefiel am vergangenen Sonntag: „Wir haben uns vorgenommen, dem Druck nach dem Wechsel Stand zu halten. Aber da waren wir nicht aktiv genug – da werden wir in der Woche hart dran arbeiten. Denn wir sind nur solange gut, wie wir den Druck hoch halten“, resümierte er nach dem Abpfiff.

Nicht dabei helfen wird Volkan Ekici, der weiterhin verletzt passen muss und somit nicht mit nach Herne reisen wird. Froh zeigte sich Lewejohann dennoch über die aktuelle Personalsituation: „Keiner hat sich verletzt, alle sind mit an Bord.

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