Hammer SpVg zum SuS Neuenkirchen

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Daniel Schaffer

HAMM - Der Tabellenplatz spielt in der aktuellen Saison der Fußball-Oberliga für Goran Barjaktarevic schon lange keine wirkliche Rolle mehr, ein Großteil des Kaders vermutlich für die kommende auch nicht. Entsprechend gelassen geht der Trainer der Hammer SpVg in die verbleibenden drei Meisterschaftsbegegnungen.

Am Sonntag muss das Team zunächst beim SuS Neuenkirchen antreten (15 Uhr), ein Gegner, dem der HSV-Coach Respekt zollt. „Neuenkirchen steht oben in der Tabelle, ist zudem zuhause stark“, sagt er. „Aber die Art und Weise, wie sie spielen, ist uns bekannt. Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen.“

Sowohl für die Gastgeber, die mit 58 Zählern als Vierte eine sehr gute Saison hinter sich gebracht haben, als auch die HSV, die noch vier Punkte braucht, um ihr Minimalziel, 40 Zähler, zu erreichen, könnten die Saison entspannt ausklingen lassen. Doch zumindest Barjaktarevic erwartet von seinen Akteuren noch drei Spiele lang vollen Einsatz und Konzentration. „Am Anfang macht man sich Gedanken und Pläne, was denn der ‘worst case‘ ist“, sagt der Coach. „Und daher haben wir uns vorgenommen, dass wir auf keinen Fall etwas mit dem Abstieg zu tun und mindestens diese 40 Punkte haben wollen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir diese Grenze erreichen.“

Dass seinen Spielern der nötige Elan dazu fehlen wird, glaubt der Trainer nicht. „Irgendwann hören alle Motivationsmittel auf“, sagt Barjaktarevic. „Und dann kommt nur noch die Eigenmotivation zum Vorschein, die Ziele, die man sich selbst als Fußballer setzt.“

Im Training habe er die Mannschaft auf den „einfachen Vertikalfußball“ des SuS vorbereitet. „Wir haben das simuliert und versucht, uns darauf einzustellen“, sagt der Coach, dessen Spieler im Training nicht alle fit waren. So klagte Sebastian Krug über Schmerzen an den Zehen, so „dass wir sehen müssen, ob es geht“, sagt Barjaktarevic. Und Daniel Schaffer hatte muskuläre Probleme. „Aber wir haben nur 13 Spieler und zwei Torhüter“, sagt Barjaktarevic. „Große Veränderungen können wir nicht vornehmen.“ Daher ist der Trainer erleichtert, dass Jochen Höfler seine muskulären Probleme überstanden hat. „Im Spiel gegen Gütersloh hat er schon bei dem einen oder anderen Sprint überlegt, ob der Muskel hält“, sagt er. „Aber diese Woche hat er komplett normal durchtrainiert.“

In Sachen Planung mochte Barjaktarevic noch keine Namen preis geben. Nur so viel: „Zu 80, 85 Prozent haben wir den Kader zusammen – und Spieler aus der Region hatten dabei absolute Priorität. Es werden einige Akteure kommen, die die Leute hier seit Jahren schon vor der Nase haben.“ - güna

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