Fußball-Oberligist Hammer SpVg erwartet SV Schermbeck

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Semih Yigit

Hamm - Das erste Ziel dieser so wichtigen Woche hat Ferhat Cerci bereits erreicht. Am Montag und Dienstag absolvierte der Coach des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg seine Prüfung zur Trainer-B-Lizenz. „Ich habe bestanden“, sagte der 34-Jährige nur wenige Minuten, nachdem er das Ergebnis erhalten hatte. Nun hofft er, dass auch seine Mannschaft die beiden anstehenden Aufgaben in der Liga am Mittwoch (20 Uhr/Evora Arena) gegen den Vorletzten SV Schermbeck und am Sonntag beim Schlusslicht SV Zweckel meistern wird.

Zwei Spiele von immenser Bedeutung, wie die Tabellensituation unschwer erkennen lässt. „Wenn wir aus diesen beiden Begegnungen noch sechs Punkte einfahren würden, wäre das eine perfekte Woche“, sagt Cerci. „Schon gegen Schermbeck wird es eine Charakterprüfung. Wir wissen alle, worum es geht – und diese Mannschaft ist nicht zu unterschätzen, wie der Sieg am Sonntag gegen Neuenkirchen zeigt. Und ich weiß, dass sie vorne gefährliche Spieler haben.“

Ein Sieg, und die HSV würde sich im Kampf gegen den Abstieg erst einmal Luft verschaffen. Sollte die Partie verloren gehen, dürften die Alarmglocken bis zum Saisonende schrill über dem HSV-Casino zu hören sein. 31 Punkte hat die HSV auf dem Konto, und der SV Schermbeck (27), der den ersten der beiden Abstiegsränge belegt, könnte mit einem Sieg im Hammer Osten bis auf einen Zähler an die HSV heranrücken. Um die spannende Konstellation komplett zu machen: Mit 30 Punkten liegen auch der SuS Stadtlohn und SC Paderborn II derzeit knapp hinter den Hammern.

Fußball Oberliga: Hammer SpVg - Tus Ennepetal 4:1

Nach dem unnötigen 0:3 in Marl-Hüls zeigte die Mannschaft am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Ennepetal eine Reaktion, gewann deutlich mit 4:1 gegen einen Gast, der bereits auf Sommerfußball-Modus umgeschaltet hatte. Die Entdeckung des Tages war dabei Durim Feta, der nach seinen Einwechselungen gegen Arminia Bielefeld II (3:1) und die Sportfreunde Siegen (3:3) erstmals in der Startaufstellung stand, gleich ein Tor vorbereitete, eins selbst erzielte und insgesamt eine gute Leistung bot. 

Was Cerci möglicherweise belohnen wird. „Ich sehe keinen Grund, die Startaufstellung zu wechseln, die Mannschaft hat das ordentich gemacht“, sagt der Trainer, wohl wissend, dass Top-Torjäger Hugo Magouhi nach seiner Sperre wieder eingesetzt werden könnte. „Durim hat das Vertrauen, das ich ihm gegeben habe, voll zurückgezahlt und daher auch große Chancen, wieder zu beginnen.“

Frei wird dafür der Platz von Amadeus Piontek. Der Pole bot zwar gegen Ennepetal eine starke Vorstellung, handelte sich aber seine fünfte Gelbe Karte ein und wird die Begegnung gegen den SVS daher in Zivilkleidung vom Spielfeldrand aus beobachten müssen. Das gilt auch noch für die angeschlagenen Michael Kaminski und Serafettin Sarisoy.

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