Hammer SpVg erwartet den SC Roland Beckum

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Goran Barjaktarevic

HAMM - Es ist eine wichtige Partie, die am Sonntag (14.30 Uhr/Evora Arena) für die Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga auf dem Spielplan steht. Nagesichts von zuletzt drei Niederlagen in Folge und zahlreichen Verletzten im Kader braucht das Team dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Der Gegner ist allerdings einer der stärksten in der Liga. Der SC Roland Beckum rangiert derzeit mit 21 Punkten auf Platz vier – zehn Zähler vor den Hammern, die sich aktuell mit Position 13 begnügen müssen.

Die HSV-Verantwortlichen können zwar darauf hoffen, dass Jovan Grozdanic nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung in den Kader zurückkehrt. Dafür werden aber die langzeitverletzten Michael Kaminski und Trifon Gioudas sowie der angeschlagene Sven Preissing und Semih Yigit, der in der Partie bei Rot Weiss Ahlen die Gelb-Rote Karte sah, nicht dabei sein. Fraglich ist noch der Einsatz von Kapitän Jochen Höfler, der sich nach seiner Muskelverletzung zuletzt auch noch einen grippalen Infekt einhandelte und Kevin Kisyna, der sich in Ahlen eine Knöchelverletzung zugezogen hat und humpelnd das Spielfeld verlassen musste. Auch bei Mesut Özkaya, der schon im Wersestadion verletzungsbedingt nicht auflief, ist der Einsatz noch nicht sicher. Gut möglich daher, dass sich erneut Ferhat Cerci, Spielertrainer der Landesligamannschaft, in der Startauftellung wiederfinden wird. Der Routinier bot in Ahlen eine engagierte Vorstellung. Trainer Goran Barjaktarevic dürfte daher bei der personellen Benennung seiner Startelf keine großen Alternativen haben – das Team stellt sich wieder einmal von selbst auf und muss vor allem auf dem Platz Fußball arbeiten.

Zu einer weiteren Zusammenarbeit mit unserer Zeitung ist der HSV-Coach dagegen ab sofort nicht mehr bereit. „Der Ball ist rund, das Tor ist eckig“, lautete sein schmallippiger Kommentar zur Partie gegen Beckum. „Und wir spielen gegen eine gute Mannschaft.“ Damit dürfte er zumindest nicht ganz falsch liegen.  - güna

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