Fußball-Oberligist Hammer SpVg erwartet SuS Stadtlohn

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Semih Yigit

HAMM - Es hatte rein private Gründe, dass sich Goran Barjaktarevic am Freitag in einen Hammer Baumarkt begeben musste – auch wenn sich der Trainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg derzeit so vorkommt, als müsste er sich Woche für Woche eine neue Mannschaft basteln. Daran hat auch die zweiwöchige Spielpause nach der 0:4-Niederlage gegen die SpVg Erkenschwick und vor der Heimbegegnung gegen den SuS Stadtlohn am Sonntag (15 Uhr/Evora Arena) nichts geändert.

„Wir haben in der Pause versucht, einige Sachen zu verändern und zu verbessern, die bisher noch nicht so gut funktioniert haben“, sagt Barjaktarevic. „Aber das eigentliche Problem ist, dass uns immer wieder Verletzungen und Krankheiten einen Strich durch die Rechnung machen. Und das macht die Situation bei nur 18 Feldspielern im Kader schwierig.“ So haben auch die 14 Tage ohne Pflichtbegegnung nicht ausgereicht, um Jochen Höfler wieder fit zu bekommen. Der Sturmführer und Kapitän laboriert nach wie vor an einem Muskelfaseranriss, der seinen Einsatz am Sonntag unmöglich machen wird. Linksverteidiger Michael Kaminski fällt nach der frischen Diagnose (Wadenbeinbruch) wie berichtet weitere drei Wochen aus, und auch Keeper Trifon Gioudas (Schnittwunde am Finger) bleibt im Krankenstand. Zusätzlich werden Haris Kahric, der sich im Spiel der „Zweiten“ gegen den SV Herbern (0:4) aufgrund seiner Roten Karte (Nachtreten) für vier Pflichtspiele verabschiedete, und wohl auch Jovan Grozdanic, der wegen Magen-Darm-Problemen die gesamte Woche über nicht trainiert hat, ausfallen. Für Kevin Kisyna (Rippenprellung) sieht es trotz zweieinhalbwöchiger Pause noch nicht gut aus. Dursun Akdag, der nach seinem achttägigen Trip mit der aserbaidschanischen U-21-Auswahl zwei Tage krankheitsbedingt im Training ausfiel, steht dagegen zumindest wieder zur Verfügung. Und für einen weiteren Lichtblick am HSV-Himmel sorgt die Tatsache, dass sich Faysel Khmiri nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder zurück gemeldet und den Belastungstest über 68 Minuten in der Reserve gegen den SV Herbern ohne Probleme bestanden hat.

„Ich habe aber wenig Spielraum, mir etwas Schlaues zu überlegen. Die Mannschaft stellt sich ja fast von alleine auf“, sagt Barjaktarevic. „Nach dem Abschlusstraining werde ich daher sehen, was geht.“ Gegen die körperlich robusten Stadtlohner, die der Coach zuletzt beim 1:3 gegen Ennepetal beobachtet hat, hat Barjaktarevic zumindest in der Innenverteidigung für die Besetzung der Position neben Abwehrchef Sven Grembowietz noch keine Entscheidung getroffen. „Niklas Rieker hat in Neuenkirchen und Rhynern gut gespielt, befindet sich aber noch in der Aufbauphase“, sagt der Trainer. „Und Faysel Khmiri kann das auch gut machen. Wichtiger ist, dass wir unsere Spielweise durchsetzen. Und da gibt es immer ein paar Optionen, die gegnerische Spielweise zu unterbinden.“ Es kommt nur auf das richtige Handwerkszeug an. - güna

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