Fußball-Oberliga

Das sind die Stimmen zum Rhyneraner Derbysieg bei der HSV

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Drei Platzverweise und eine beeindruckende Kulisse von 2530 Zuschauern: Das Hammer Derby in der Fußball-Oberliga zwischen der Hammer SpVg und dem SV Westfalia Rhynern (1:3) hatte es in sich. Wir waren nach dem Abpfiff auf Stimmenfang. 

Sven Hozjak (Trainer Hammer SpVg): Zum Glück machen wir das Tor zum 1:0, aber ich wusste, es wird nicht einfach. Kurz danach steht es 1:1, und du hast vorne nicht den Punch. Die Situation im Mittelfeld war unglücklich. Von unserem Spieler Alan Bezhaev war es keine Absicht. Keine Rote Karte war berechtigt, da wird in das Spiel eingegriffen, was natürlich schade ist. Ich hätte den Zuschauern ein anderes Spiel gewünscht.

Torsten Garbe (Trainer Westfalia Rhynern): Taktisch war das eine überragende Mannschaftsleistung von uns, auch kämpferisch überragend. Nach dem 1:0 entstand ein Schockmoment. Es ist nicht selbstverständlich, dann sofort zurückzukommen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns darauf konzentriert, möglichst das Zentrum zu schließen.. Aber alles kann man eben nicht verhindern. Ich bin total glücklich über den Sieg, aber es war ein teuer erkauftes Ding mit zwei Roten Karten und zwei Verletzten.

Ralf Schneider (Hammer SpVg): Es hat hektisch angefangen, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Wir müssen die Phase nach dem 1:0 länger überstehen und die Führung halten. So hat es Rhynern in die Karten gespielt. Wir haben uns schwer getan, die Partie zu machen. In der zweiten Halbzeit lassen wir den Ball laufen, aber nicht zwingend genug nach vorne.

Marius Kröner (Hammer SpVg): In der zweiten Halbzeit spielen wir gefühlt nur auf ein Tor. Es ist schwierig, sich da Chancen herauszuspielen. Rhynern macht aus einem individuellen Fehler von uns das 1:2. Nach dem 1:3 ist es dann gegessen.

Jan Kleine (Westfalia Rhynern): Ich höre es nur klatschen und knacksen. Das war ein klares Foul gegen Christopher Stöhr, das muss der Schiedsrichter abpfeifen. Aber so haben wir einen weniger, müssen wechseln und liegen zurück.

Arnulf Kleine (Vorsitzender Westfalia Rhynern): Echt klasse, was die Jungs da für eine Moral bewiesen haben und wie sie es gemacht haben.

Akhim Seber (Westfalia Rhynern): Das war ein unglaubliches Derby. Wir haben uns in die Bälle reingeworfen und haben trotzdem den besseren Fußball gespielt. Die HSV war ja völlig planlos.

Michael Wiese (Westfalia Rhynern): Unser Start ins Spiel war natürlich unglücklich. Aber wir haben die HSVer super bearbeitet, sind nicht für zehn, sondern für zwölf Mann gelaufen. So ein Derby habe ich noch nie gespielt. Die Hammer haben niemals damit gerechnet, dass wir so zurückkommen. Die haben an diesem Abend ihr blaues Wunder erlebt.

Rhynern gewinnt in Unterzahl Derby bei der Hammer SpVg

Tim Neumann (Westfalia Rhynern): Von so einem Derby und dann noch von so einem Tor träumt man. Das war eine phänomenale Mannschaftsleistung. Wenn man von hinten sieht, was die Jungs gelaufen sind und was sie geleistet haben, dann macht das schon Bock. Leider fehlen uns jetzt in den nächsten Spielen durch die Roten Karten zwei Innenverteidiger. Und neben Christopher Stöhr wird wohl auch Lucas Arenz ausfallen. Meine Ferndiagnose lautet Muskelfaserriss.

Hakan Sezer (Westfalia Rhynern): Das war für mich mit meiner Vorlage zum 2:1 und dem Elfmeter zum 3:1 das perfekte Derby vor einer großen Kulisse mit über 2500 Zuschauern. Am Anfang sah es ja nicht gut aus. Aber wir sind dann richtig gut zurückgekommen und haben in Unterzahl die Räume klasse zugemacht. Ich habe nach dem Foul an Akhim Seber Lennard Kleine gefragt, ob ich den Elfmeter schießen darf. Lennard hat ja gesagt. Und so habe ich jetzt mein erstes Oberliga-Tor erzielt.

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