Fußball-Oberliga

Das spricht für einen Aufstieg der Hammer SpVg

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Beim 4:1 gegen RW Ahlen am Mittwoch boten Pascal Schmidt (rechts) und die Hammer SpVg einmal mehr über weite Strecken eine souveräne Vorstellung. Der FC Gütersloh und der 1. FC Kaan-Marienborn können die HSV aber noch stoppen.

Zwei Partien trennen die Hammer SpVg noch vom Aufstieg in die Fußball-Regionalliga. Am Pfingstmontag gastiert der Tabellenvierte der Oberliga beim FC Gütersloh, am 27. Mai kommt mit dem 1. FC Kaan-Marienborn ein Aufstiegskonkurrent in die Evora Arena. Wir beleuchten, was für die HSV spricht.

Die Formstärke: Bei allem Respekt für die Gegner der vergangenen Wochen erklärt HSV-Coach Sven Hozjak selbstbewusst: „Wir spielen im Moment mit den schönsten Fußball in der Liga, der auch noch effektiv ist.“ 

Gegen Gegner wie Arminia Bielefeld II (9:0) oder RW Ahlen leisteten sich die Hammer jüngst nicht nur keinen Ausrutscher, sondern nahmen die Hürden spielerisch souverän in der Manier einer Spitzenmannschaft. Allerdings räumte Hozjak ein: „Bielefeld hat gegen uns einen gebrauchten Tag erwischt, und Ahlen hat in der ersten Hälfte auch nicht wirklich stattgefunden.“

Die Qualität des Kaders: Gegen Ende der Hinserie beklagte Hozjak einen Offensiv-Engpass, als Laurenz Wassinger sich vorzeitig vom Verein verabschiedete und Leon Tia sowie Volkan Ekici verletzungsbedingt längere Zeit nicht zur Verfügung standen. 

Inzwischen aber kann der Trainer regelmäßig auf fast alle Akteure seines Aufgebotes zurückgreifen und auf vielen Positionen ohne gravierenden Leistungsabfall tauschen: Im Abwehrzentrum ist Noel Below eine Alternative zum Duo Aldin Kljajic/Marius Kröner, zudem kann Kröner auch rechts anstelle von Bennet Eickhoff verteidigen. 

Im defensiven Mittelfeld stehen Alan Bezhaev und Felix Frank als Optionen neben Ballschlepper Moritz Kickermann und dem technisch veranlagten Ralf Schneider bereit. Auf den offensiven Außen bieten sich neben Mike Pihl und Pascal Schmidt die Varianten Leon Tia und Volkan Ekici an, zudem stieß im Winter Florian Juka hinzu. Viele von ihnen sind auch im Angriffszentrum einsetzbar, wo David Loheider und Yannick Albrecht erste Wahl sind.

Das Restprogramm: Am Pfingstmontag fährt die HSV nach Gütersloh – ein Gegner, der in eine ähnliche Kategorie fallen dürfte wie zuletzt Bielefeld II oder Ahlen. „Dort musst du die drei Punkte holen, dann hast du ein Finale. Und ein Finale spielt man ja immer gerne“, hofft Hozjak auf ein alles entscheidendes Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Kaan-Marienborn zum Saisonausklang. 

„Darüber hinaus schwimmt die Mannschaft derzeit auf einer Euphoriewelle, was das Toreschießen angeht – und das zum richtigen Zeitpunkt“, ergänzt der 37-Jährige. Außerdem profitierten die Hammer jüngst von Halterns 1:2-Niederlage in Rheine, durch die der TuS fast schon aus dem Rennen ist. Und am Montag nehmen sich Spitzenreiter Lippstadt und Kaan im direkten Duell gegenseitig die Punkte ab.

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