Fußball

HSC statt HSV: Breuer wechselt trotz Vereinbarung von Hamm nach Holzwickede

Für die Amateurfußballer – hier Oberligist Hammer SpVg – ist der Restart doch noch nicht in Sicht.
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Wechselt: Tim Breuer (von links, mit Seongsun You und Andrei Lorengel) verlässt die HSV in Richtung Holzwickede.

Kehrtwende um 180 Grad: Vor fünf Wochen hatte Fußball-Oberligist Hammer SpVg noch den Verbleib von vier Nachwuchsakteuren des aktuellen Kaders vermeldet. Jetzt wird zumindest einer von ihnen das Liga-Schlusslicht doch verlassen

Hamm – Innenverteidiger Tim Breuer wechselt zum Ligakonkurrenten Holzwickeder SC – obwohl sich der Sportliche Leiter der Hammer, Holger Wortmann, seiner Zusage bereits sicher war. „Tim hat für sich die Entscheidung getroffen, dass er in Holzwickede die besseren Perspektiven für sich sieht“, sagt Wortmann, der sich ansonsten in der Personalie bedeckt hielt. „Wir akzeptieren das so und möchten das nicht weiter kommentieren.“

Der 19-jährige und 1,94 Meter große Innenverteidiger wohnt im Hammer Osten, war im vergangenen Sommer von der U19 des SV Lippstadt zur HSV gewechselt und hat sich bereits in seinem ersten Seniorenjahr einen Platz im Team von Trainer Steven Degelmann gesichert. In allen acht absolvierten Partien der Hammer wurde Breuer eingesetzt. Sein neuer Verein, der HSC, liegt aktuell mit sechs Siegen aus sechs Spielen in der unterbrochenen Oberligasaison auf Rang zwei. Eine Fortsetzung der Saison wird aber immer unwahrscheinlicher, so dass Breuer wohl in der kommenden Spielzeit auf seinen alten Klub treffen wird.

Nach dem 21 Jahre alten Yunus Emre Cakir, der sich Westfalia Herne angeschlossen hat, ist Breuer ein weiterere talentierter Defensivmann, der die HSV verlässt.

Die Hammer Kaderplanung wirft das aber nicht um. „Wir haben schon mehrere Neuverpflichtungen, die wir in nächster Zeit bekannt geben können“, versichert Wortmann, dass er weiter daran arbeitet, für die kommende Saison einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. „In diesem Sommer haben wir eh noch einmal einen etwas größeren Umbruch vor der Brust.“

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