HSV Samstag in Ennepetal, Rhynern blickt gen Himmel

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Pech im Abschluss: Matteo Fichera hatte für Rhynern in Erkenschwick den Ausgleich auf dem Fuß.

HAMM - Zum Abschluss einer unbefriedigenden Hinrunde in der Oberliga Westfalen reist die Hammer SpVg am Samstag zum TuS Ennepetal (Anstoß: 15 Uhr). Sonntag soll dann Lokal- und Ligarivale Westfalia Rhynern gegen den SV 08 Lippstadt kicken - diese Partie hängt aber witterungsbedingt am seidenen Faden.

Bis Samstagmittag dürften die Blicke der Spieler des SV Westfalia Rhynern regelmäßig gen Himmel gehen. Schließlich entscheidet das Wetter – und da insbesondere die Menge des Niederschlags – über die Wochenendplanung der Akteure des Fußball-Oberligisten.

Eine Platzkommission wird dann entscheiden, ob die letzte Begegnung vor der Winterpause gegen den SV Lippstadt am Papenloh (Sonntag/14.30 Uhr) tatsächlich angepfiffen wird.

„Wir kennen unseren Platz, und er wird definitiv nicht in einem Topzustand, sondern sehr tief sein“, sagt Westfalia-Trainer Björn Mehnert. Bis diese Entscheidung gefallen ist, werden sich die Rhyneraner so vorbereiten, als ob die Begegnung ausgetragen wird.

Einsatz von Philipp Hanke noch fraglich

Dass die Aufgabe gegen Lippstadt nicht leichter wird als zuletzt in Erkenschwick, steht für Mehnert fest. „Das ist eine Topmannschaft, die durchweg mit Regionalliga erfahrenen Akteuren besetzt ist“, sagt er. „Entsprechend gehe ich davon aus, dass die noch etliche Plätze nach oben klettern wird – damit kann sie aber gerne erst nach der Winterpause anfangen.“

Bei der Westfalia fallen weiter die Langzeitverletzten Tran, Böhmer, Cabuk, Kaiser und Debowiak aus. Fraglich ist noch der Einsatz von Philipp Hanke, der sich in Erkenschwick eine Beckenprellung zuzog und noch nicht wieder trainiert hat.

HSV: Zwei Verletzte und zwei Gelbsperren

Die personellen Voraussetzungen sind auch für Goran Barjaktarevic, Trainer der Hammer SpVg, in Ennepetal alles andere als günstig. Neben den verletzten Jens Grembowietz und Sven Preissing muss der Coach auch auf Dennis Jungk und Kevin Kisyna verzichten (gelb-gesperrt).

Barjaktarevic hofft darauf, dass zumindest Mesut Özkaya auflaufen kann. Der hatte gegen Gütersloh schon in der ersten Halfbzeit einen äußerst schmerzhaften Schlag auf das Sprunggelenk erhalten, anschließend auf die Zähne gebissen. „Ich gehe davon aus, dass er dabei sein kann“, so der Coach.

Drei Anleihen beim Landesliga-Kader

Immerhin konnte Jochen Höfler wieder das komplette Mannschaftstraining bestreiten. „Das ist wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer“, sagt der HSV-Trainer, der zudem wieder auf Serafettin Sarisoy zurückgreifen kann, dessen Gelbsperre abgelaufen ist.

Gut auch für Barjaktarevic, dass die Reserve bereits in der Winterpause ist. Neben Ferhat Cerci hat er nun auch noch Philipp Markwald und Dursun Agdag für den Kader der Oberliga-Mannschaft nominiert.

Den TuS Ennepetal bezeichnet Barjaktarevic als Gegner, der durchweg auf gleichem Niveau spielt und ins Mittelfeld der Oberliga gehört. „Ich erwarte ein reines Kampfspiel“, hofft der gebürtige Bosnier darauf, dass seine Mannschaft dagegenhalten kann.

Dass die Partie auf Kunstrasen gespielt wird, sieht Barjaktarevic übrigens nicht als Nachteil an. „Wir haben zuletzt auch auf Kunstrasen trainiert. Andere Möglichkeiten haben wir wegen der derzeitigen Wetterverhältnisse ohnehin nicht.“ - güna/P. Sch.

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