Fußball-Oberliga / WA.de berichtet ab 18.45 Uhr im Live-Ticker

Hammer SpVg gastiert beim Spitzenreiter Kaan-Marienborn

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HSV-Trainer Sven Hozjak reist mit seiner Elf am Mittwoch zum Oberliga-Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn.

Hamm - Erholung war am vergangenen Wochenende angesagt für die Oberliga-Fußballer der Hammer SpVg, denn die HSV war spielfrei. „Wir haben den Jungs freigegeben“, sagte Trainer Sven Hozjak, der mit seiner Elf am Montag die Vorbereitung auf das Nachholspiel beim 1. FC Kaan-Marienborn aufnahm (Anstoß: Mittwoch, 19 Uhr/Live-Ticker auf WA.de ab 18.45 Uhr).

Die Käner hingegen waren am Sonntag im Einsatz und lösten ihre Pflichtaufgabe gegen den abstiegsbedrohten FC Gütersloh mit 2:0. Hozjak rechnet aber nicht damit, dass sein Team aufgrund der Pause am Wochenende körperliche Vorteile gegenüber den Hausherren haben wird. 

„Kaan ist eine Mannschaft, die eine tolle Qualität hat und das locker wegsteckt“, prophezeite der Coach. Während sich der Tabellenführer mitten in einer „englische Woche“ befindet, hatten die Hammer seit dem 3:2-Erfolg gegen Westfalia Herne zehn Tage Pause. „Dafür werden wir die Busfahrt in den Knochen haben“, so Hozjak.

Die HSV verzichtete darauf, einen „Spion“ zu der Begegnung gegen Gütersloh zu schicken. „Wir haben aber ein paar andere Informationen und Videos gesehen“, betonte Hozjak, dass er dennoch Kenntnisse über die Stärken und Schwächen des Spitzenreiters hat. Welche Schlüsse er konkret aus seinen Beobachtungen gezogen hat, das wollte der HSV-Coach öffentlich aber nicht verraten. „Die werden wir für uns gut einfließen lassen, um einen Matchplan zu entwickeln“, blieb Hozjak vage.

Klar ist jedenfalls, dass die Hammer die gerade an einem Wochentag wenig vergnügliche weite Reise ins Siegerland nicht ohne Ambitionen antreten. „Wir fahren nicht dahin, um uns die schöne Landschaft anzusehen, sondern um uns auf der Rückfahrt hoffentlich ein paar Kaltgetränke zu genehmigen“, meinte der Trainer schmunzelnd: „Wir spielen gegen den Tabellenführer, das ist Anreiz genug.“

Personell hat sich bei der HSV seit dem Erfolg gegen Herne nicht allzu viel verändert – noch nicht. Denn die Rückkehr einiger Rekonvaleszenten zeichnet sich ab. „Volkan Ekici und Leon Tia trainieren wieder“, verkündete Hozjak Fortschritte bei den beiden Dauerpatienten, ein Einsatz am Mittwoch kommt indes wohl zu früh: „Ob das für Kaan-Marienborn schon Alternativen sind, ist eher zu bezweifeln.“

Anders sieht es bei Niklas Nölle aus, der mit engagierten Auftritten in der U 23 zuletzt wertvolle Minuten sammelte. „Es spricht erst einmal nichts dagegen, ihn mitzunehmen“, sagte der Trainer. Unverändert ausfallen werden Bennet Eickhoff und Nils Kisker.

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