Fußball-Oberliga

Die Hammer SpVg schaut nur auf sich

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In Herne unterlegen: Die Hammer SpVg

Nichts zu holen gab es für den Fußball-Oberligisten Hammer SpVg in Herne, verlor sie verdient mit 0:2 (0:1). Nun soll gegen Schlusslicht FC Gütersloh beim Nachholspiel am Sonntag (15 Uhr, Jahn II) ein Dreier her.

Hamm - Auf lediglich drei Zähler verkürzte die Westfalia aus Herne den Abstand auf die Lewejohann-Truppe, die zurzeit auf Platz 13 rangiert. Spielerisch war der Traditionsverein aus dem Ruhrpott nicht die bessere Mannschaft. Vielmehr erweckten die Hausherren den Eindruck, den Abstiegskampf angenommen zu haben und die wichtigen Zähler im heimischen Stadion am Schloss Strünkede mit aller Macht behalten zu wollen. Aus eben jener Tabellensituation befreiten sich die Hammer mit einem eindrucksvollen 4:2-Rückrundenstart gegen den ASC Dortmund, ehe der ernüchternde Auftritt am vergangenen Wochenende altbekannte und sich entledigt geglaubter Sorgen wieder hochspülte.

Sorgen, die mit einem Dreier am Sonntag vorerst erneut ad acta gelegt werden können, würde dieser doch ein Sprung auf Tabellenplatz sieben bedeuten. Beispielhaft, wie eng die Teams beieinander liegen in der Oberliga Westfalen.

Lewejohann erwartet eine Wundertüte 

„Wie ich den Gegner einschätzen soll, kann ich momentan gar nicht beantworten“, sagt HSV-Trainer René Lewejohann. Beobachtet hatte der Coach den kommenden Gegner im Stadion im Heidewald gegen den SV Schermbeck am vergangenen Wochenende. Ihm genutzt hat es letztlich nichts, traten Gütersloh-Trainer Dennis Brinkmann und der Sportliche Leiter Tim Brinkmann im Anschluss an die 0:1-Heimniederlage zurück. „Wie die Mannschaft unter dem neuen Coach auftreten wird, lässt sich nicht voraussagen. Es ist wie das Ü-Ei, wie eine Wundertüte, was auf uns zukommt. Ein Team nach einem Trainerwechsel zu beurteilen, ist nahezu unmöglich. Dementsprechend lässt sich nicht sagen, in welchem System Gütersloh auftreten wird oder wie sie gegen uns agieren werden“, so Lewejohann.

"Wir schauen weder nach oben, noch nach unten."

Von einem Pflichtsieg am Sonntag möchte der Coach nicht reden, von einem Blick auf die aktuelle Tabellensituation erst recht nicht: „Wir schauen weder nach oben, noch nach unten. Natürlich sind wir gewarnt, aber wir beschäftigen uns nicht mit solchen Dingen. Klar ist, dass in der Liga alles sehr eng ist. Gleich zehn Vereine müssen sich mit dem Keller auseinandersetzen, das sind nicht nur wir. Von Schwarzmalerei nach der ersten Niederlage in diesem Jahr halte ich überhaupt nichts.“

Co-Trainer Schilling hat am Sonntag das Sagen

Wer der Neue an der Seitenlinie des Tabellenletzten sein wird, steht noch nicht fest. Die Zügel in der Hand wird der bisherige Co-Trainer Alexander Schilling halten. Eine Rolle für den HSV-Trainer spielt das sowieso nicht: „Wir blicken nur auf uns und nicht auf den Gegner. Das Ziel ist und bleibt es, unser Spiel durchzuziehen und unsere Stärken zu nutzen.“ 

Dem langzeitverletzten Volkan Ekici gesellen sich Stürmer Joel Grodowski und Patrick Franke zu den Ausfällen: „Joel Grodowski hat ein grippaler Infekt erwischt, Patrick Franke hat mit Kapselbeschwerden zu kämpfen“, blickt Lewejohann auf den zur Verfügung stehenden Kader.

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