HSV gewinnt Testspiel bei Leverkusens U19

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HSV-Trainer Goran Barjaktarevic.

LEVERKUSEN - Als der Erfolg perfekt war, beeilte sich Goran Barjaktarevic, das Geschehene richtig einzuordnen. „Wir müssen ganz vorsichtig sein“, sagte der Trainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg nach dem 3:0 (1:0) bei der U19 von Bayer Leverkusen. „Wir haben ein Testspiel gewonnen. Mehr nicht.“

Von Frank Heidenreich

Positive Erkenntnisse durfte er dennoch mitnehmen. Denn sein Team hatte den Auftrag, den es für das Duell mit dem Spitzenreiter der A-Jugend-Bundesliga West erhalten hatte, ordentlich erfüllt: Für Barjaktarevic stand die Stabilität der Defensive im Vordergrund – und am Ende der 90 Minuten im Leverkusener Leistungszentrum waren die Hammer ohne Gegentor geblieben.

Wobei die Gäste aber mitunter Glück hatten. Denn Bayer hatte durchaus einige gute Gelegenheiten, darunter einen Lattentreffer. Allerdings steckte den Hammern die hohe Belastung in den Knochen. Barjaktarevic hatte seine Spieler zwei Tage zuvor „in einer Laufeinheit richtig auseinander genommen. Ich nehme da keine Rücksicht auf die Vorbereitungsspiele. Am Ende der ersten Halbzeit und in der letzten Viertelstunde hat man dann gemerkt, dass die Jungs auf dem Zahnfleisch gegangen sind.“

Zumal die Personallage angesichts der Ausfälle von Dursun Akdag, Sefa Arslan, Rouven Meschede, Oliver Glöden und Ferhat Cerci nicht rosig war. Kurzfristig musste auch noch Neuzugang Albert Alex (Handverletzung) passen. Von Beginn an versuchten die Gäste, Bayer durch Forechecking zu Fehlern zu zwingen, um nach Ballgewinn schnell umzuschalten. Ein Rezept, dass sich früh in Form des Führungstreffers durch Jochen Höfler auszahlte (13.).

Die taktische Marschroute der HSV brachte es mit sich, dass Bayer mehr Ballbesitz hatte. Die Treffer indes erzielten die Gäste. Nach einer feinen Flanke des ansonsten eher blassen Marko Martinovic, der als hängende Spitze agierte, waren Sebastian Krug und Luc Ndjock, der im linken Mittelfeld begann und später Michael Kaminski als Linksverteidiger ablöste, gemeinsam zur Stelle. Krug bugsierte den Ball letztlich über die Linie (68.).

Tor Nummer drei ging nach schöner Vorarbeit von Ersin Kusakci auf das Konto von Daniel Schaffer (85.). Pech hatte Emre Demir, dessen Lupfer auf der Latte landete.

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