Fußball-Landesliga

Kaderplanung beim TuS Wiescherhöfen schreitet voran

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Mittelfeldmotor Andrei Lorengel (links) bleibt dem TuS Wiescherhöfen auch in der neuen Saison erhalten.

Die Zeit nach dem Jahreswechsel ist im Fußball in der Regel auch die, in der die Klubs die Weichen für die neue Saison stellen. Und Landesligist TuS Wiescherhöfen hat bei der Planung des künftigen Kaders in dieser Woche erste Fortschritte erzielt.

Mit Jan Greitemeier, Andrei Lorengel und Domininik Degelmann, Bruder von Trainer Steven Degelmann, bleiben dem Klub aus dem Hammer Westen drei Säulen des aktuellen Aufgebotes erhalten. „Das sind Leute, auf die wir schon seit Jahren bauen. Gerade jemand wie Andrei Lorengel bringt eine Qualität mit, die auch für alle Anderen als Signal gelten kann. Irgendjemand musste ja den Anfang machen“, freut sich Wiescherhöfens Sportlicher Leiter Jamal Abbi über die ersten Zusagen.

Zudem wird auch Patrick Fischer, den der TuS zu Jahresbeginn vom C-Kreisligisten BV Lünen 05 verpflichtet hatte, über den Sommer hinaus an der Wielandstraße kicken. Serhad Gün, der im Januar von der Hammer SpVg gekommen war, hatte sich ohnehin bis zum Ende der kommenden Spielzeit an die Grün-Weißen gebunden. Gespräche mit den übrigen Akteuren sollen laut Abbi in den kommenden Tagen folgen. 

Der einzige Spieler, der dem Landesligisten 2019/20 nicht mehr zur Verfügung stehen wird, ist bislang David Wündisch. Der Verteidiger hat Jamal erklärt, kürzer treten zu wollen und wird zur neuen Serie in die zweite Mannschaft des TuS wechseln, die derzeit im unteren Mittelfeld der Kreisliga A spielt.

Verbleib von Ex-Nationalspieler Mike Hanke ist offen

Offen ist, wie es mit Ex-Nationalspieler Mike Hanke weitergeht. Der frühere Bundesliga-Profi, der seit der Rückserie der vergangenen Saison wieder für seinen Heimatverein spielt, so weit es seine Zeit erlaubt, nahm im Ensemble von Trainer Degelmann in den vergangenen Wochen nur eine Nebenrolle ein. Zu häufig musste Hanke geschäftlichen Verpflichtungen den Vorzug geben, zu selten reiste er von seinem Wohnort Neuss zu den Trainingseinheiten oder den Spielen an. 

„So wie es aktuell läuft, können weder wir noch er damit zufrieden sein“, stellt Abbi klar: „Wir werden uns in den nächsten Wochen mit Mike zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.“ Allerdings sei der Verein grundsätzlich daran interessiert, die Zusammenarbeit fortzusetzen. „Wir hätten liebend gerne, dass er bei uns weitermacht“, unterstreicht der Sportchef.

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