Wichtiger Punkt: HSV und Lüner SV trennen sich 2:2

+
Fidon Jashari.

LÜNEN - Zu einem Sieg reichte es für die zweite Mannschaft der Hammer SpVg II beim Tabellensechsten Lüner SV zwar nicht, doch unzufrieden machten sich die Hammer Landesligaakteure nicht auf den Rückweg. Schließlich hatte das Team Moral bewiesen, eine starke Vorstellung geboten – und nach dem 2:2 (2:1)-Endstand auch einen Punkt mitgenommen.

„Das war eine gute Leistung von den Jungs, diesen Punkt haben sie sich hart erkämpft“, lobte HSV-Coach Ferhat Cerci, der sich in der Schlussphase selbst einwechselte. „Und wenn wir die Partie mit elf Spielern zu Ende gebracht hätten, wären wir auch als Sieger vom Platz gegangen.“ Dass am Ende nur noch zehn HSVer auf dem Feld standen, hatte seine Ursache in einer Szene aus der 85. Minute, als „unser Torwart Robin Schimmig einen Lüner Spieler festgehalten und der sich losgerissen und fallen gelassen hat“, ärgerte sich Cerci. „Das war nie und nimmer Rot.“

Zu den Gegentoren luden die Gäste die Hausherren allerdings selbst ein. Denn eigentlich lief das Spiel dem Tabellen-14. genau in die Karten, nachdem Philipp Markwald eine Eins-gegen-Eins-Situation am Strafraumeck gewonnen und auf das Tor geschossen hatte. Der Keeper klatschte den Ball zwar noch ab, doch Fidon Jashari reagierte am schnellsten und erzielte so das 0:1 (18.). „Da hat er super nachgesetzt“, lobte Cerci, dessen Mimik sich danach allerdings arg verfinsterte. Zwei Gegentreffer innerhalb von sechs Minuten machten die bisherige Arbeit der HSV zunichte. Burhan Akgül (20.) und Cem Yagli (24.) nutzten die Unkonzentriertheiten. Nach der Pause machten die Hausherren noch einmal richtig Druck, drängten auf die Entscheidung, doch die Gäste hielten weiter gut dagegen. In der 67. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich, nachdem Nils Kisker zunächst einen Gegenspieler umkurvte und zu Jonas Brockhinke weiterleitete. Der Stürmer legte auf Philipp Markwald zurück, und gegen dessen Schuss ins rechte obere Tordreieck hatte der SVL-Keeper keine Chance.

Weitere gute Möglichkeiten vor beiden Toren blieben ungenutzt. Die beste davon bot sich HSV-Innenverteidiger Sebastian Krug, der – Schimmig hatte das Tor bereits für Kevin Schlüter verlassen müssen – in der Schlussphase einen Abpraller direkt vor die Füße bekam. Sein Schuss landete jedoch nur am Pfosten, und es blieb beim 2:2. - güna

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare