Kiskers Siegtor: HSV II gewinnt mit 1:0 in Sinsen

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Nils Kisker (rechts) schoss die U 23 der Hammer SpVg zum 1:0-Sieg beim TuS Sinsen.

MARL - „Das war ein ganz wichtiger Sieg bei einem starken Gegner“, zog Ferhat Cerci, Trainer der HSV-Landesliga-Reserve, nach dem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg beim TuS 05 Sinsen ein positives Fazit, allerdings kein überschwängliches.

„Es war ein richtig schweres Spiel für uns“, erklärte Cerci nach dem abgewendeten Fehlstart – zum einen, weil Sinsen der erwartet schwere Gegner war, der nach dem 0:0-Auftakt beim SV Eintracht Ahaus im eigenen Stadion unbedingt dreifach punkten wollte. Und zum anderen, weil sich die Gäste vom Unparteiischen benachteiligt fühlten. „Der Schiedsrichter hat alles gegen uns gepfiffen“, beschwerte sich der Coach der HSV-Reserve mit Blick auf die späten Ampelkarten gegen Sebastian Krug und Volkan Gül.

Die erste Viertelstunde dominierten die Gastgeber. Die HSV-Elf setzte in dieser Phase auf lange Bälle, um sich Luft zu verschaffen. „Danach haben wir angefangen, Fußball zu spielen und sind so besser in die Partie gekommen“, sagte Cerci. Torchancen blieben jedoch Mangelware. Abdullah Sahin tauchte zweimal gefährlich vor dem Sinsener Tor auf, traf aber nicht. Auch nach der Pause fehlte es an zwingenden Szenen. Als sich alle auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten, traf Nils Kisker in der 88. Minute zum 0:1. Volkan Gül hatte den Ball im rechten Mittelfeld erobert und mit einem Diagonalpass über 30 Meter Kisker am linken Strafraumeck bedient. Der legte sich das Leder auf den rechten Fuß und schoss es in den langen Winkel. „Das war ein wunderschönes Tor“, schwärmte Cerci. Und ein ganz wichtiges dazu.

Ärgerlich war nur, dass kurz vor dem Abpfiff gleich zwei Hammer Spieler Gelb-Rot sahen. Krug (90.) und Gül (90.+1) mussten das Spielfeld vorzeitig verlassen. Eine Tatsache, mit der der HSV-Trainer überhaupt nicht zufrieden war. „Die beiden Platzverweise waren meiner Meinung nach überzogen“, kritisierte Cerci die Entscheidung des Unparteiischen vehement. Mit dem Ergebnis war der Hammer Trainer allerdings zufrieden, auch wenn er bei seiner Mannschaft durchaus noch Luft nach oben sah. - hvw

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