HSV II hofft nach 5:2-Sieg weiter auf Klassenerhalt

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Jannik Prinz (Mitte) traf im wichtigen Spiel gegen Eintracht Ahaus zweimal für die HSV II.

Hamm - Die Entscheidung über die Landesligazugehörigkeit der Hammer SpVg II ist auf den letzten Spieltag vertagt. Mit 5:2 (3:1) setzte sich die Mannschaft von Trainer Ferhat Cerci auf dem Kunstrasenplatz an der Evora-Arena gegen den Tabellensechsten SV Eintracht Ahaus durch.

Da Brambauer-Lünen in Stuckenbusch mit 0:1 verloren hat, fällt die Entscheidung im Abstiegskampf erst am kommenden Sonntag. Zwei Punkte trennen die HSV II und Brambauer. „Wir werden alles daran setzen, um in Gescher zu gewinnen“, versprach Cerci. „Aber wichtig ist, dass Sinsen Charakter zeigt und in Brambauer mindestens einen Punkt holt.“ „Ich habe immer gesagt, wenn die Jungens diese Einstellung und Konzentration an den Tag legen, dann können wir gegen jede Mannschaft gewinnen“, stellte der HSV-Coach nach der überzeugenden Leistung nüchtern fest. Die Gastgeber waren von der ersten bis zur letzten Minute voll bei der Sache und zeigten mit ihrer Körpersprache, dass sie auf jeden Fall alles tun wollten, um ihren Beitrag zum Klassenerhalt zu leisten.

Kapitän Nils Kisker, der seine Nebenleute immer wieder mit gescheiten Pässen in Szene setzte, stellte mit der frühen 1:0-Führung die Weichen auf Sieg. Nach einem Freistoß schoss er ungehindert aus fünf Metern ein (9.). Das frühe Tor spielte den Gastgebern in die Karten. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus, die stets ballorientiert arbeitete, setzte die Cerci-Elf auf lange Bälle in den Rücken der weit aufgerückten gegnerischen Abwehr. „Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Das Allerwichtigste jedoch war, dass wir unsere Chancen konsequent ausgenutzt haben“, lobte der Trainer.

Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares erhöhte in der 23. Minute mit einem sehenswerten Freistoß auf 2:0. Aus halblinker Position zirkelte er den Ball aus 18 Metern über die Mauer hinweg ins kurze Eck. Die Eintrachtler aus Ahaus steckten nicht auf. Rainer Hackenfort war nach einer Flanke von der linken Seite mit dem Kopf zur Stelle und verkürzte auf 2:1 (36.). Der Treffer sorgte für wütende Proteste im HSV-Lager, denn ihm soll ein Foul an Hüseyin Kücük vorangegangen sein. Doch schon zwei Minuten später stellte Jannik Prinz den alten Abstand her, als er nach einem langen Pass durchstartete und den Konter mit dem 3:1 abschloss.

Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck und hatten in der 59. Minute ihre größte Chance, als Alexander Edel aus kurzer Distanz völlig freistehend über das Tor von Burak Karali köpfte. Auf der anderen Seite machte es Prinz besser, der erneut per Konter auf 4:1 (61.) erhöhte. Den Schlusspunkt auf Seiten des HSV setzte Kisker mit dem 5:1 (87.). Der Anschlusstreffer zum 5:2 (88.) durch Henning Elsbernd war ohne Bedeutung. - hvw

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