Hammer SpVg II verliert gegen Lotte deutlich mit 0:3

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Eine deutliche Niederlage kassierte die zweite Mannschaft der HSV gegen die Sportfreunde Lotte II. Hier verzieht Eymen Brahim.

HAMM - Wichtige Punkte im Abstiegskampf vergeben. Oder, wie HSV-Trainer Christian Klotz resümierte: „Es war ein gebrauchter Tag für unsere Mannschaft.“ Denn die Hammer SpVg II unterlag den Sportfreunden Lotte II mit 0:3 (0:1) deutlich.

Die Landesligabegegnung begann zunächst mit guten Möglichkeiten der HSV II. Bereits in der sechsten Minute musste Lottes Torwart Sven Meckelholt gegen Kevin Kocaalan eingreifen. Es folgten weitere Torchancen für die Gastgeber, die aber zu keinem Erfolg führten. Stattdessen köpfte Michael Beuke nach einem Freistoß von Dennis Kleingünther die Gäste in Führung (18.).

In der Folge blieb die HSV aber sortiert und spielte nach vorne. Lotte zog sich weit in die eigenen Hälfte zurück und setzte auf Konter. Obwohl spielbestimmend, hatte die Mannschaft von Trainer Klotz Mühe mit der Taktik der Lotter. So verhinderte Dominik Giffey in der 38. Minute einen größeren Rückstand seiner Mannschaft.

In der zweiten Halbzeit startete die HSV II ebenfalls stark und hatte in der 49. Minute ihre nächste Torchance durch den eingewechselten Eymen Brahim, dessen Ball nur Zentimeter am Pfosten vorbei ging. Die wohl größte Ausgleichsmöglichkeit hatten in der 56. Minute Gerrit Wiff und Michael Erzen, als Wiffs Torversuch vom Lotte-Schlussmann Meckelholt pariert wurde und Erzen im Nachschuss am Pfosten scheiterte.

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Hammer SpVg II - Lotte II 0:3

Kurz darauf reichte eine Unaufmerksamkeit der HSV-Abwehr, um Lottes Dominic Schmidt den Weg zum 0:2 (64.) zu öffnen. Die Gäste blieben zwar weiter tief in der eignene Hälfte stehen, die HSV spielte sich aber dennoch kaum noch nennenswerte Chancen heraus. Entweder schloss sie zu früh ab oder zog den Ball deutlich über das Tor. Der Frust der HSV-Spieler wurde besonders deutlich, als Gerrit Wiff in der 72. Minute die Rote Karte wegen Nachtretens sah. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Die aufgeheizte Stimmung der Gastgeber nutzte erneut Schmidt, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel in der 73. Minute vorzeitig entschied.

„Ich würde nicht sagen, dass Lotte cleverer war. Wir waren nur schlichtweg zu doof, unsere Chancen zu nutzen“, äußerte sich Klotz nach dem Spiel. Sicherlich habe man auch deutlich das Fehlen der verletzten Nils Kisker und Jonas Brockhinke gespürt, das könne aber nicht allein als Erklärung für die Leistung dienen. „Natürlich ist die Liga sehr eng beieinander und es sind noch sieben Spiele zu spielen. Aber heute haben wir unnötig Big Points vergeben.“ - fra

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