Der zweite Schritt: HSV II gewinnt mit 3:2 in Ahaus

AHAUS - „Dieser Sieg fühlt sich gut an“, war Trainer Christian Klotz nach dem 3:2 (1:2)-Erfolg seines Fußball-Landesligisten Hammer SpVg II beim SV Eintracht Ahaus rundum zufrieden. „Die Mannschaft hat sich den Erfolg hart erarbeitet und kämpferisch überzeugt.“

Gerrit Wiff brachte die Gäste nach Pass von Jan Greitemeier bereits in der achten Minute mit 1:0 in Führung. Nur fünf Minuten später hatte Greitemeier das 2:0 auf dem Fuß, doch er brachte den Ball aus sechs Metern nicht im Ahauser Tor unter. Per Doppelschlag meldeten sich die Gastgeber eindrucksvoll zurück. Nach zwei Standards glich Alexander Edel zum 1:1 (21.) aus, und Dominik Kalitzki brachte Ahaus mit 2:1 (23.) in Führung. Wiff hatte in der 33. Minute die Möglichkleit auszugleichen, doch er scheiterte an Marc Lüdiger im SV-Tor. „Nach der Führung waren wir einfach zu schludrig“, kritisierte Klotz. „Darüber haben wir in der Pause geredet.“

Mit Erfolg, denn seine Spieler kamen hochmotiviert aus der Kabine. Nils Kisker hatte die erste Chance. Doch sein Schuss in der 46. Minute strich am langen Pfosten vorbei. Zwei Minuten später machte es Jonas Brockhinke besser. Er musste sich nach Steilpass von Michael Erzen beim 2:2-Ausgleich (48.) mächtig strecken. „In der zweiten Halbzeit war es ein sehr intensives, körperbetontes Spiel“, erklärte der HSV-Coach. „Aber es war nie unfair. Meine Mannschaft hat gegen Ahaus, das in der letzten Woche Spitzenreiter Viktoria Heiden geschlagen haben, gut dagegen gehalten.“

Und so war die 3:2-Führung (80.) durch Brockhinkes zweiten Treffer für den Trainer die logische Konsequenz. Der für Wiff eingewechselte Abdullah Sahin spielte Brockhinke mit einem Steilpass frei, der umkurvte Keeper Lüdiger und schoss zum 3:2 ein.

Ahaus warf in der Schlussphase alles nach vorne. „Da hatten wir noch die eine oder andere Konterchance, die wir aber leider nicht genutzt haben“, sagte Klotz. „Aber das ist auch nicht schlimm. Alle haben sich richtig reingekniet und gekämpft. Da muss man als Trainer auch nicht meckern.“

Durch den Erfolg hat sich die Klotz-Elf mit 24 Punkten auf den zwölften Tabellenplatz vorgeschoben und nun zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Unterm Strich geht der Sieg völlig in Ordnung“, lobte Klotz. „Die Mannschaft hat gut gearbeitet und gekämpft.“ - hvw

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