Nächste Pleite: HSV II verliert 0:5 gegen Emsdetten

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Der Hammer Fidon Jashari scheitert in aussichtsreicher Position an Emsdettens Schlussmann Pascal Göcke.

HAMM - In der Landesliga kassierte die Hammer SpVg II die nächste derbe Heimpleite gegen die SpVg Emsdetten.

Das 0:5 fiel jedoch zu hoch aus, wie auch HSV-II-Trainer Ferhat Cerci nach dem Abpfiff betonte: „Insgesamt hat die Mannschaft, gerade in der ersten Halbzeit, gut gespielt. Dann bekommen wir zwei Standard-Gegentore und nutzen unsere Chancen nicht. Danach war die Luft raus.“

Gegen zuletzt starke Emsdettener spielte die HSV-Reserve von Beginn an druckvoll und erarbeitete sich Chancen. Insbesondere Philipp Markwald, Nils Kisker und Jonas Brockhinke sorgten für Gefahr im 16er des Gegners. Die erste Großchance ging jedoch auf das Konto der Gäste. Torwart Kevin Schlüter wurde von Steffen Neumann zu einer starken Parade gezwungen, entschärfte den Ball aber (5.). In der 34. Minute hatte Brockhinke dann Pech. Sein Kopfball landete nur an der Latte. Im Gegenzug machte es Emsdetten besser. Nach einem Freistoß von der linken Seite traf Rabah Abed zum 0:1 (36.). Der Offensivdrang der Hammer ließ dann merklich nach und bis zur Halbzeit erspielten sich die Gäste ein Übergewicht. Unzufrieden mit der knappen Führung wechselte Emsdetten-Trainer Christian Bienemann in der Halbzeit zweimal aus. Die Wechsel zeigten zunächste aber noch keine Wirkung. Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte wiederum der agile Brockhinke, der allerdings erneut nur den Pfosten traf (51.). Wenig später ließ sich Emsdettens Anas Lotfi im Duell mit Burak Ece im 16er fallen und bekam dafür einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen, den Steffen Neumann zum 0:2 verwandelte (54.). Kurz darauf wieder Jubel auf Seiten der Gäste. Nach einem Freistoß sorgte Dominik Giffey mit einem Eigentor unfreiwillig für das 0:3 (60.). Danach war der Wille der kämpfenden Hammer endgültig gebrochen und Emsdetten hatte leichteres Spiel.

Der starke Abed erzielte sein zweites Tor des Tages, nachdem er sich über links in den Strafraum dribbelte und zum 0:4 abschloss (62.). In dieser Phase war Torwart Kevin Schlüter der beste Hammer. Er verhinderte wiederholt eine noch höhere Gästeführung. In der 75. Minute lenkte er beispielsweise einen Weitschuss von Julian Höfker um den rechten Pfosten und entschärfte wenig später einen Freistoß (79.). Gegen das letzte Tor des Tages war der Torhüter jedoch machtlos.

Lotfi zielte zu genau und setzte den Ball an den Pfosten. Von da sprang er vor Abeds Füße, der zum 0:5 einnetzte (86.). Bienemann fand im Anschluss lobende Worte für die starke Schlussphase seiner Mannschaft: „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden, in der zweiten Hälfte haben wir es dann aber besser gemacht. Ich bin zufrieden.“ Cerci hingegen haderte vor allen Dingen mit den Abseitsentscheidungen gegen sein Team, zeigte sich aber optimistisch: „Ich mache Niemandem Vorwürfe. Die erste Halbzeit macht Mut.“ - csp

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