Fußball-Landesliga

Was sich die SG Bockum-Hövel von Rückkehrer Edelkötter verspricht

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Carsten Edelkötter (rechts) soll die SG mit seiner Erfahrung zurück in die Erfolgsspur führen.

Eigentlich wollte Carsten Edelkötter in Sachen Fußball ein bisschen kürzer treten. Weil die SG Bockum-Hövel in der Fußball-Landesliga aber um Anschluss ans rettende Ufer ringt, kehrte der Routinier am Sonntag bei der 2:3-Auswärtsniederlage des Tabellenletzten beim FC Viktoria Heiden in das Team zurück.

Hamm - Mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Bezirksliga hatte Edelkötter seine Karriere in der ersten Mannschaft im Frühjahr eigentlich beenden wollen. Doch besondere Situationen erfordern manchmal besondere Maßnahmen. Und diese Maßnahme soll keine einmalige Sache bleiben. „Bis zum Saisonende gehört Carsten wieder zu unserem Kader“, erklärte SG-Spielertrainer David Schmidt.

In der 56. Minute war der Offensivakteur, der zwischenzeitlich immer mal wieder mittrainiert hatte, beim Spielstand von 0:1 für Adem Burnic eingewechselt worden und hatte gleich neuen Schwung in die Angriffsaktionen des Landesliga-Schlusslichtes gebracht.

Spielertrainer David Schmidt setzt auf Edelkötters Kreativität 

An der Niederlage konnte er letztlich zwar nichts ändern. Dennoch geht Schmidt davon aus, dass Edelkötter mit seiner Erfahrung und seinen fußballerischen Fähigkeiten dem SG-Team noch gut tun wird. „Carsten ist jemand, der aus dem Nichts Tore machen kann. Und der den letzten Pass in die Tiefe spielen kann. Bis zum gegnerischen Strafraum sieht das bei uns immer schön aus, aber dann passiert nichts mehr. Das kann Carsten ändern, er ist sehr kreativ“, erklärt der Coach und sah sich in seiner Einschätzung bereits am Sonntag in Heiden bestätigt, als Edelkötter den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 durch Nils Grothe vorbereitete.

Und daher herrscht rund um das Adolf-Brühl-Stadion bei den Verantwortlichen weiter vorsichtiger Optimismus, dass die SG mit ihren derzeit vier mickrigen Punkten den Klassenerhalt noch schaffen kann. „Wir geben nicht auf und haben die Hoffnung noch nicht verloren“, sagt Schmidt. „Wenn wir bis zur Winterpause noch sechs, sieben Zähler holen, dann ist das machbar. Und in Sachen Verstärkungen werden wir Augen und Ohren offen halten und schauen, was für uns machbar ist.“

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