Hammer SpVg erreicht das Kreispokal-Finale

+
Einen deutlichen Erfolg feierte die HSV in Wethmar.

LÜNEN - Die Hammer SpVg hat ihren Teil zum Traumfinale schon einmal beigetragen. Der Oberligist setzte sich in der Vorschlussrunde des Fußball-Kreispokals beim Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar souverän mit 5:2 (5:1) durch und darf nun gespannt beobachten, ob Ligarivale Westfalia Rhynern am Donnerstag (19 Uhr, Am Hanenbach) die Hürde beim TuS Germania Lohauserholz ebenfalls nimmt und damit das mit Spannung erwartete Endspiel der beiden klassenhöchsten Vereine aus Hamm am 28. Mai perfekt macht.

„Es war sicher keine Heldentat, gegen einen drei Klassen tiefer spielenden Gegner zu gewinnen, aber wir sind zufrieden, dass wir im Finale sind“, sagte HSV-Trainer Goran Barjaktarevic.

Die HSV hatte auf dem Kunstrasenplatz in Lünen schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Schon nach 14 Minuten traf Daniel Schaffer zum 1:0 für die Gäste. Sechs Minuten später hieß es bereits 2:0. Hüseyin Bulut und Rene Harder hatten Michael Oscislawski im Strafraum in die Zange genommen, und Schiedsrichter Philipp Werner (Hamm) entschied auf Elfmeter, den Jochen Höfler gewohnt sicher verwandelte (20.). Der HSV-Torjäger ließ anschließend noch zwei weitere Treffer zum 4:0 folgen (25., 33.) und freute sich so über einen Hattrick.

Doch der Bezirksligist zeigte Moral. Nachdem Tim Holz knapp vorbei gezielt (23.) und Frank Nkongo Enoh die Oberkante der Latte getroffen hatte (27.), machte es Nkongo Enoh in der 41. Minute besser und markierte das 1:4. Doch Schaffer stellte noch vor der Halbzeit mit dem 5:1 (45.) den alten Abstand wieder her.

Nach dem Wechsel lief dann bei den Gästen, die mindestens zwei Gänge zurückschalteten, aber nicht mehr viel zusammen. Dennis Jungk (56.) und Nils Hönicke (57.) trafen jeweils den Außenpfosten, etwas Zählbares sollte nicht mehr herausspringen. Im Gegensatz zu den tapferen Gastgebern, für die Alexander Lübbers ein zweites Mal traf (67.) und für den 5:2-Endstand sorgte. Die letzten zehn Minuten musste die HSV zu zehnt bestreiten. Nachdem Barjaktarevic bereits dreimal ausgewechselt hatte, klagte Höfler über muskuläre Beschwerden im Oberschenkel und ging vorzeitig vom Platz. „Eine Vorsichtsmaßnahme. Ich hoffe, dass Jochen am Sonntag in Herne wieder fit ist“, so der HSV-Coach. - –pad–

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare