VfL Mark schreibt Aufstieg noch nicht ab

Heessen und das Verfolger-Quartett: Wer schafft den Sprung in die Bezirksliga?

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Wünscht dem SVE Heessen den Aufstieg: Bönens Trainer Tayfun Basyigit hätte es dann im kommenden Jahr mit seiner Mannschaft in der Kreisliga A wohl leichter, selbst Meister zu werden.

Vor Beginn der Rückrunde steht der Fußball-A-Kreisligist SVE Heessen mit acht Punkten Vorsprung souverän an der Tabellenspitze. Doch auch beim VfL Mark bleibt der Aufstieg ein Thema.

Hamm – Nachdem der SVE den Aufstieg im vorherigen Jahr noch knapp verpasste, soll es in dieser Saison mit dem Sprung in die Bezirksliga klappen.

Verhindern wollen das gleich vier Verfolger: Neben dem VfL Mark und der Überraschungsmannschaft des Hammer SC, befinden sich auch die SpVg Bönen und Eintracht Werne noch im Rennen um die Meisterschaft. Der Abstand zum Spitzenreiter scheint jedoch uneinholbar zu sein. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts und der Niederlage im Spitzenspiel gegen Heessen dürfen sich die Marker noch am ehesten Chancen auf den ersten Platz ausrechnen.

„Es wäre fatal, wenn wir den Aufstieg jetzt schon abhaken würden. Trotzdem bleibt Heessen der klare Favorit“, analysiert Trainer Kevin Schulzki die Ausgangslage. Zudem steht vor dem regulären Start der Rückrunde noch ein wichtiges Nachholspiel an. In Werne trifft der VfL auf die spielstarke Eintracht, die ebenfalls ihre Meisterschaftsambitionen untermauern will (9. Februar, 15 Uhr).

"Es wäre fatal, wenn wir den Aufstieg jetzt schon abhaken würden. Trotzdem bleibt Heessen der klare Favorit", so Kevin Schulzki, Trainer des VfL Mark

Sollte es in dieser Saison nicht klappen, will Schulzki den Aufstieg in der nächsten Spielzeit ins Visier nehmen: „Das haben wir im Winter mit den Verantwortlichen und der Mannschaft ganz klar besprochen.“ Nachdem der HSC die vergangene Saison noch im Tabellenmittelfeld abschloss, mischt die Mannschaft von Christian Lehmkemper aktuell in der Spitzengruppe mit und findet sich nach der Hinserie auf einem starken dritten Platz wieder.

Lehmkemper und HSC backen kleine Brötchen

Der Aufstieg ist für den HSC-Trainer jedoch kein Thema: „Ich glaube nicht, dass Heessen noch viele Punkte liegen lässt. Dafür ist die Qualität des Kaders einfach zu hoch.“ Trotzdem ist Lehmkemper mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden – im Gegenteil: „Wir spielen die beste Saison in unserer Geschichte. Wenn wir den dritten Platz halten können, sind wir mehr als glücklich.“ Ähnlich sieht das Trainer Tayfun Basyigit von der SpVg Bönen.

Nach starkem Saisonbeginn mit acht Spielen ohne Gegentor in Serie ließ der Kreisliga-Vierte gegen Ende der Hinrunde zu viele Punkte liegen. „Heessen ist die Übermannschaft“, stellt Basyigit fest, „es würde der Liga gut tun, wenn sie den Aufstieg in diesem Jahr schaffen.“ Die eigenen Aufstiegsambitionen sind dagegen gering: „Wir blicken auf die nächste Saison und wollen da angreifen.“ Mit zwölf Zählern Rückstand auf die Spitze wirkt die Lage des amtierenden Vizemeisters aus Werne aussichtsloser als sie ist.

Die Eintracht hat zwei Spiele weniger absolviert und kann zudem das beste Torverhältnis der Liga vorweisen. „Wenn wir die Nachholspiele gewinnen und uns im direkten Duell mit Heessen durchsetzen, sind wir dran. Wir werden alles versuchen“, gibt sich Eintracht-Trainer Mario Martinovic kämpferisch. Er stellt aber auch klar: „Sollten wir einmal patzen, dann war es das.“ Während die Verfolger bereits am 16. Februar in die Rückrunde starten, bestreitet der Spitzenreiter aus Heessen erst zwei Wochen später sein Auftaktspiel gegen Tabellenschlusslicht TuS Uentrop.

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