SG Bockum-Hövel verliert 0:3 gegen Rhynern II

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Jan Kleine (links) traf doppelt für die Reserve des SV Westfalia Rhynern beim 3:0-Sieg gegen die SG Bockum-Hövel.

HAMM - Die zweite Mannschaft des SV Westfalia Rhynern hat ihre gute Position im Aufstiegsrennen der Fußball-Bezirksliga behauptet. Das Team von Trainer Thomas Schneider gewann das Derby gegen die SG Bockum-Hövel verdient mit 3:0 (2:0) und bleibt damit punktgleich auf dem zweiten Tabellenrang hinter Spitzenreiter SuS Bad Westernkotten.

Die Anfangsphase der Begegnung auf dem Kunstrasenplatz am „Tünner Berg“ gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams agierten abwartend, waren zunächst darauf bedacht, defensiv sicher zu stehen und keine Fehler zu begehen. Dementsprechend entwickelte sich in der ersten halben Stunde eine umkämpfte Partie, die sich weitgehend im Mittelfeld abspielte und nur wenig Torraumszenen auf beiden Seiten bot. Die beste Bockum-Höveler Gelegenheit im ersten Durchgang vergab Marc Wohlrath, der nach einem Freistoß von Sebastian Linnhoff an Rhynerns Torwart Maximilian Eul scheiterte, bevor Dominik Sowa den Ball aus der Gefahrenzone beförderte (15.). Wenig später kam Sebastian Jakob im Strafraum der Gäste frei zum Abschluss, doch SG-Torwart Stefan Küritz entschärfte den Versuch des Westfalia-Angreifers (20.). Der Bockum-Höveler Spielertrainer knickte bei dieser Aktion jedoch um und musste wenig später durch Reserve-Keeper Matthias Böings ersetzt werden.

Und der kassierte direkt nach seiner Einwechslung den ersten Gegentreffer, denn Gerrit Kaiser köpfte einen Eckball unbedrängt aus fünf Metern zum 1:0 für die Gastgeber ein (33.). „So frei darf kein gegnerischer Spieler zum Abschluss kommen“, ärgerte sich Küritz. Als wenig später auch noch SG-Stürmer Dominik Orlowski angeschlagen ausgewechselt werden musste, nutzte die Westfalia die aufkommende Unordnung bei den Gästen und erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 2:0, als Jan Kleine eine schöne Kombination der Rhyneraner Offensive vollendete (41.). „Bis zu den Auswechslungen waren wir gut im Spiel“, sah Küritz in den Verletzungen einen Knackpunkt der Partie. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, wusste auch Schneider, der aber sein Team lobte: „Wir haben nach etwa 20 Minuten das Tempo erhöht, die Kontrolle über die Partie übernommen und dann auch spielerisch überzeugt.“

Wenige Minuten nach der Pause traf Kleine mit einem klassischen Sonntagsschuss zum 3:0 und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung (51.). Die Gäste versuchten zwar noch einmal, ihre offensiven Bemühungen zu intensivieren, doch die wenigen guten Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen, wurden von Eul abgewehrt. Dagegen ließ die Westfalia-Reserve auf der anderen Seite einige gute Konterchancen liegen. „Da haben wir unsere Angriffe nicht mehr sauber zu Ende gespielt“, meinte Schneider. „Letztlich geht der Sieg aber auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Das musste auch Küritz anerkennen: „Wir sind in der zweiten Hälfte einfach nicht mehr zwingend genug vor das Rhyneraner Tor gekommen.“ J tr

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