Drei Neuzugänge für den TSC Hamm

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Ob Erdal Akyüz dem TSC auch in der nächsten Saison als Trainer zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen.

HAMM - Der TSC Hamm ist derzeit Achter – und damit der Inbegriff des Tabellen-Mittelfelds in der Fußball-Bezirksliga. Doch Trainer Erdal Akyüz hätte ganz sicher nichts dagegen, wenn sich sein Team auch am Ende der laufenden Spielzeit in den gesicherten Gefilden der Klasse aufhalten würde.

„Unser Ziel war es schon vor der Saison, dass wir ein gutes Polster nach unten haben, damit wir in Ruhe unsere junge Mannschaft aufbauen können“, erklärt der Coach.

Und damit sein Team tatsächlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird, hat der Coach in der Winterpause personell ein wenig nachgerüstet. Mit Ali Boutakyout wechselt ein Akteur zwar zur Reserve des SC Roland Beckum, dafür hat der TSC aber auch drei neue Spieler geholt. So kehrt Enes Akyüz nach einem halben Jahr vom Werner SC 2000 zurück und soll das defensive Mittelfeld des TSC verstärken. „Auf der Sechserposition haben wir Bedarf“, erklärt Erdal Akyüz. Vom Birlik Spor Club Herringen kommt der junge Angreifer Tolga Özen und soll sich in aller Ruhe an die Bezirksliga gewöhnen.

„Das ist ein guter Junge, der noch etwas Zeit braucht. Aber die bekommt er von mir“, meint der TSC-Trainer, der zudem einen neuen Torwart verpflichtet hat. Nachdem es immer wieder vorkam, dass mit Tamer Saglam oder Baris Bozkurt zwei Feldspieler den etatmäßigen Keeper Ibrahim Sariman vertreten mussten, wenn die Nummer ein mal nicht zur Verfügung stand, wechselt nun der 19 Jahre alte Fathi Demir von der Ahlener SG in den Hammer Westen und hat genauso wie der Rest der Mannschaft mit der Vorbereitung auf die Rückserie begonnen.

Die Trainingsmöglichkeiten für den TSC sind aber weiter sehr eingegrenzt. Aufgrund der Witterungslage sind das Unionstadion und auch die Friesenkampfbahn, wohin das Akyüz-Team im Herbst ausgewichen ist (der WA berichtete mehrfach), gesperrt. Damit steht dem Bezirksligisten erneut nur der Ascheplatz am Galilei-Gymnasium zur Verfügung. Allerdings kann der TSC diese Anlage mit seiner ersten Mannschaft erst ab 20, an zwei Tagen sogar erst ab 20.30 Uhr nutzen. „Seit Monaten weiß die Stadt, dass wir dieses Problem haben. Aber getan wurde diesbezüglich nichts. Dabei haben wir einige Familienväter in der Mannschaft, die auch gerne mal etwas früher nach Hause kommen würden“, sagt der Coach, der daher hofft, dass es schnellstmöglich Frühling wird und er mit seiner Mannschaft wieder im Unionstadion oder in der Friesenkampfbahn trainieren kann.

Wie lange Akyüz noch als Trainer des TSC fungieren wird, ist derzeit noch völlig offen. Der Coach arbeitet in Dortmund in der Gastronomie, besitzt dort eine Club- und Cocktailbar, die jeden Tag geöffnet ist. „Das ist nicht einfach, den Job, den Fußball und natürlich meine Familie mit meinen beiden Söhnen unter einen Hut zu kriegen“, sagt Akyüz. „Natürlich mache ich die Trainersache mit viel Leidenschaft und mit Liebe zum Verein. Aber ich muss einfach schauen, wie das alles läuft und wie sich die drei Sachen vereinbaren lassen.“ Denn eigentlich würde er die Entwicklung seiner Mannschaft gerne weiter vorantreiben und auch begleiten. „Wenn uns keiner unsere jungen Leute wegholt, kann dieses Team in zwei, drei Jahren sicher auch mal einen vorsichtigen Blick nach oben in der Tabelle werfen“, sagt der Coach. - –pad–

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