Fußball

Lohauserholz kassiert 1:8-Klatsche gegen den SV Drensteinfurt

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Der SV Drensteinfurt führte den TuS Lohauserholz auf dem Kunstrasen "Am Hahnebach" vor.

Im vorgezogenen Spiel der Fußball-Bezirksliga 7 kassierte Gastgeber TuS Germania Lohauserholz  am Freitagabend vor nur 60 Zuschauern eine bittere 1:8 (1:4) Heimpleite gegen den SV Drensteinfurt.

Hamm – Eine bittere 1:8 (1:4)-Klatsche musste der TuS Germania Lohauserholz in einer vorgezogenen Bezirksliga-Partie am Freitagabend gegen den Tabellendritten SV Drensteinfurt einstecken. „Natürlich hatten wir nicht einen so hohen Sieg erwartet, weil es in Lohauserholz immer schwierig ist“, sagte SVD-Coach Oliver Logermann. „Aber wir haben unser Spiel durchgebracht, zu Beginn ganz bewusst auch lange Bälle gespielt und richtig schöne Spielzüge gezeigt.“

 Schon wenige Sekunden nach Anpfiff hätte Tobias Brune die Gäste in Führung bringen können, aber die Latte rettete für die Grün-Weißen. Die Stewwerter bauten durch frühes Anlaufen enormen Druck auf die Hölzkener auf, die kaum Zeit hatten, ihr Spiel in Ruhe aufzuziehen. Und wenn es dem TuS einmal gelang, schnell umzuschalten und das Mittelfeld über ein bis zwei Stationen zu überbrücken, dann fand der Pass in die Spitze keine Abnehmer. Durch eine Standardsituation ging der SVD in Führung. TuS-Keeper Niklas Sell konnte einen Freistoß von Dennis Popil nicht festhalten und Falk Bußmann drückte den Ball über die Linie (12.). Popil (15.) und Bußmann (25.) besaßen weitere hochkarätige Chancen, ehe Bußmann aus 20 Metern abzog und Niklas Sell das Leder zum 0:2 durch die Hände ins Tor glitt (28.). 

Nur kurz keimte Hoffnung auf

Nur kurz keimte bei den Gastgebern Hoffnung auf, als Luca-Fabien Carow mit einem Schlenzer ins lange Eck der Anschluss glückte (29.), denn noch vor der Pause sorgte Drensteinfurt für die Vorentscheidung. Zunächst wurde Sell mit einer schlechten Rückgabe in die Bredouille gebracht und schlug den Ball zum Gegner, so dass Diogo Castro nach einem Querpass nur noch ins leere Tor einschieben musste (34.). Und mit dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Julian Kugel (Arnsberg) sorgte Daniel Ziegner nach einem Freistoß von Markus Fröchte für das 1:4 (45.).

Logermann zieht den Hut

 „Klar war Drensteinfurt besser, aber wir haben uns die ersten vier Tor selbst reingelegt“, war Hölzkens Trainer Jörg Fiebig bedient. „Auch vom Kopf ist es schwierig, wenn man vier solche Treffer kassiert. Am Ende ist die Niederlage aber auch in der Höhe verdient.“ Vor nur 60 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz „Am Hahnenbach“ ruhten sich die Stewwerter nach dem Kabinengang nicht aus. „Hut ab vor der Mannschaft, dass sie in der zweiten Hälfte genauso weitergespielt hat“, lobte Logermann die Einstellung seiner Schützlinge. 

Nach Flanke von Popil war Ziegner im Zentrum zur Stelle (55.) und nach einem weiteren von Popil initiierten Angriff markierte Bußmann per Kopf das 1:6 (56.). Mit hohem Tempo und flüssigen Kombinationen beherrschte der SVD seinen Gegner und hatte seinen Torhunger noch immer nicht gestillt. Dennis Hoeveler war mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich (70.) und Popil schloss einen Konter zum 1:8 ab (76.). „Das war unser fünfter Sieg in Folge, was zeigt, dass wir momentan sehr stabil sind“, freute sich Logermann. „Jetzt können wir Oktoberfest feiern.“

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