Stefan Küritz wird Cheftrainer der SG Bockum-Hövel

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Stefan Küritz (links) folgt Markus Matzelle (rechts) als Cheftrainer in Bockum-Hövel.

Hamm Die Trainer-Nachfolge für „Dauerbrenner“ Markus Matzelle, der am Saisonende bei der SG Bockum-Hövel nach neun Jahren sein Amt abgibt, ist geklärt. Stefan Küritz rückt ab 1. Juli beim Fußball-Bezirksligisten zum alleinigen Cheftrainer auf. Der 31-Jährige, der bis zuletzt auch noch im Tor der SG stand, einigte sich jetzt mit dem Vorsitzenden Michael Schwennecker zunächst einmal auf ein einjähriges Engagement in verantwortlicher Position.

„Ich bin dem Verein und auch meinem Vorgänger Markus Matzelle dankbar dafür, dass sie mir die Chance geben, hier meine Trainerlaufbahn im Amateurbereich zu starten“, erklärt Küritz, der sich in naher Zukunft für den Kurs zur Trainer-B-Lizenz anmelden wird. Eineinhalb Jahre ist er in Bockum-Hövel bereits als Assistent von Matzelle tätigt, der dem Verein nach seinem Rücktritt als Coach erhalten bleibt und sich in Zukunft hinter den Kulissen um die Belange der ersten Mannschaft kümmern wird. „In welcher Position ist noch nicht ganz geklärt“, betont Matzelle. „In der Bezirksliga von einem Sportlichen Leiter zu sprechen halte ich für ein bisschen übertrieben.“

Fakt ist, dass Küritz und Matzelle in den eineinhalb Jahren bisher ausgezeichnet zusammengearbeitet haben. „Stefan ist intelligent, kann zuhören, gut mit jungen Leuten umgehen und ist stets in der Lage, auch Probleme oder Konflikte in einer Gruppe zu lösen“, beschreibt Matzelle die positiven Eigenschaften seines Nachfolgers. „Er hat es verdient, in die Rolle des Cheftrainers zu rutschen.“

Küritz begann seine Laufbahn beim SC Westtünnen, spielte in der Jugend als Torwart noch für den 1. FC Pelkum, die Hammer SpVg und LR Ahlen. Im Seniorenbereich trug er dann drei Jahre das Trikot von Westfalia Rhynern, stand dazwischen eine Saison im Tor der zweiten Mannschaft des SC Preußen Münster und spielte anschließend sechs Jahre beim TuS Wiescherhöfen, bevor der Wechsel zur SG Bockum-Hövel erfolgte, bei der er bis Dezember neben seiner Rolle als Co-Trainer auch noch als Schlussmann zur Verfügung stand. Da der Verein in der Winterpause Thomas Goeke aus Lohauserholz verpflichtete, kann sich Küritz jetzt ganz auf seine Rolle als Coach konzentrieren, zudem gemeinsam mit Matzelle die Planungen für die kommende Saison vorantreiben. „Auch wenn die Zusage des Vereins erst einmal für ein Jahr gilt, hoffe ich natürlich auf ein langfristiges Trainer-Engagement in Bockum-Hövel“, sagt Küritz. „Ich bin kein Wandervogel, würde hier gerne etwas aufbauen. Doch ich weiß natürlich, dass auch im Amateurbereich vieles von den Ergebnissen abhängt.“

Mit 31 Jahren ist er eigentlich noch zu jung, um seine aktive Laufbahn zu beenden. Doch die vielen Jahre zwischen den Pfosten haben Spuren hinterlassen. „Ich habe hier und da meine Probleme, bin körperlich nicht mehr richtig fit. Deswegen ist es schon gut, dass ich jetzt als Spieler aufhören und mich ganz auf die Aufgabe als Trainer konzentrieren kann.“ Bis zum Saisonende arbeitet er am Spielfeldrand noch mit Matzelle zusammen. „Der Verein hat mir die Möglichkeit gegeben, mir selbst einen Co-Trainer suchen zu können. Ich habe in dieser Hinsicht bereits die ersten Kontakte geknüpft und Vorgespräche geführt“, bestätigt Küritz. „Konkrekt ist aber derzeit noch nichts.“

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