TSC diszipliniert zum Sieg über Drensteinfurt

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Mit 3:0 bezwang der TSC Hamm den SV Drensteinfurt.

Hamm - Wenn Erdal Akyüz, Trainer des Bezirksligisten TSC Hamm, einen Hut aufgehabt hätte, er hätte ihn nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg über den SV Drensteinfurt vor seinen Spielern gezogen. „Die Mannschaft hat sehr diszipliniert und geduldig gespielt. Das war schon lehrbuchreif, was wir heute gemacht haben“, zog er ein zufriedenes Fazit.

Die Gäste mit ihren hochgewachsenen Akteuren wollten den Größenvorteil vor allen Dingen bei Standards ausnutzen, doch das gelang ihnen nicht. Der TSC begann verhalten, war in der Anfangsphase vordringlich darum bemüht, kein Gegentor zuzulassen. Ismail Uysal hatte dennoch bereits in der dritten Minute die Führung auf dem Fuß, als ihn Emir Bajric auf der linken Seite in Szene setzte. Doch SV-Keeper Kemper war auf dem Posten und klaute ihm im Strafraum kurzerhand den Ball vom Fuß.

Auf der Gegenseite musste Akyüz dreimal ganz tief durchatmen. Erst rutschte Fatih Tas, der eine gute Partie ablieferte und viel Sicherheit ausstrahlte, nach einem Rückpass von Ahmet Göksen aus, rappelte sich jedoch rechtzeitig wieder auf, um das Leder vor der Linie unter Kontrolle zu bringen, dann hatte er doppelt Glück, als Davor Brajkovic (11.) und Patrick Günner (34.) aus kurzer Distanz vergaben.

Postwendend gingen die Platzherren in Führung. Abdullah Sahin ging auf der rechten Seite auf und davon und passte auf den mitgelaufenen Tolga Özen, der zum 1:0 (35.) einschoss. Nach der Pause erhöhte Drensteinfurt den Druck, versuchte jedoch immer wieder, mit hohen Bällen durchs Zentrum zum Erfolg zu kommen. Das falsche Mittel, wie sich herausstellte, denn Bajric und Deniz Polat ließen dort nichts anbrennen. So verpuffte Angriff für Angriff im Nichts.

Damit ergaben sich immer wieder Konterchancen. Die die Gastgeber jedoch erst in der Schlussphase nutzten. Umit Marankoz war mit seinen beiden Treffern zum 3:0-Endstand der Mann des Tages. In der 85. Minute schloss er ein Solo über die linke Seite mit seinem ersten Tor ab, nachdem ihn der eingewechselte Coskun Hizarci freigespielt hatte. Zwei Minuten später bediente ihn Sahin mit einem Flachpass von rechts, sodass Marankoz nur noch den Fuß hinhalten musste.

„Respekt vor meiner Mannschaft, die gegen starke Drensteinfurter verdient gewonnen hat“, lobte Akyüz. - hvw

TSC: Tas – Saglam, Bajric, Polat, Göksen – Baumbach, Bouaid – Ismail Uysal (90. Isiktekin), Abdullah Sahin, Marankoz (90. Yavuz) – Özen (80. Hizarci)

Tore: 1:0 Özen (35.), 2:0 Marankoz (85.), 3:0 Marankoz (87.)

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